We Run 4 Fun http://werun4fun.de Thu, 26 Apr 2018 10:52:40 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 http://werun4fun.de/wp-content/uploads/2017/05/cropped-DSC_0006-1-32x32.jpg We Run 4 Fun http://werun4fun.de 32 32 Trails 4 Germany – 2018 http://werun4fun.de/2018/01/trails-4-germany-2018/ http://werun4fun.de/2018/01/trails-4-germany-2018/#respond Sun, 28 Jan 2018 18:59:07 +0000 http://werun4fun.de/?p=1892 Trails 4 Germany 2018 mit einem weiteren Stop in Blaubeuren Auch dieses Jahr dürfen wieder die Trails 4 Germany bei uns in der Heimat ausrichten. Am 30.09.2018 kommt die Serie wieder nach Blaubeuren.   Unser Bericht aus 2017: Trails 4 Germany – Blaubeuren Hier die Pressemeldung von Plan B: Was für ein Start in die Saison 2018! Die heimische Laufserie wächst … weiter

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Trails 4 Germany 2018 mit einem weiteren Stop in Blaubeuren

Auch dieses Jahr dürfen wieder die Trails 4 Germany bei uns in der Heimat ausrichten. Am 30.09.2018 kommt die Serie wieder nach Blaubeuren.

 

Unser Bericht aus 2017: Trails 4 Germany – Blaubeuren

Hier die Pressemeldung von Plan B:

Was für ein Start in die Saison 2018! Die heimische Laufserie wächst von vier auf sechs Stopps und BUFF, der spanische Head- und Neckwearspezialist, steigt als Presenter der SALOMON Trails 4 Germany mit ein. Die drei neuen Trail-Locations für die 2. Auflage und somit auch alle Termine der Laufserie 2018 stehen fest. Die Talsperre Pöhl im Vogtland, das sauerländische Lennestadt und der Naturpark Taunus sind die neuen Stopps der SALOMON Trails 4 Germany presented by BUFF. Aus dem Vorjahr dabei sind Albersweiler, Blaubeuren und Kulmbach. Los geht’s am 6. Mai 2018 im Vogtland, wo die neugeschaffene nationale Laufserie SALOMON Trails 4 Germany presented by BUFF am Stausee Pöhl gastiert. Das Finale geht wie im Vorjahr am 21. Oktober in Kulmbach im Frankenwald über die Bühne. 

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Ergänzt wird das bekannte Trio Albersweiler, Blaubeuren und Kulmbach zuerst um die Talsperre Pöhl im Vogtland unweit der Spitzenstadt Plauen. Hier fällt am 6. Mai der erste Startschuss der SALOMON Trails 4 Germany presented by BUFF Serie. Die Talsperre Pöhl ist Sachsens drittgrößter Stausee und liegt eingebettet in eine reizvolle Mittelgebirgslandschaft. Besonders bei Wandersportlern ist das Gebiet längst mehr als ein Geheimtipp. Also auch hochinteressant für Trailrunner.

Nur eine Woche später, am 13. Mai 2018, gastieren Deutschlands Trailrunner im Sauerland, besser gesagt in Lennestadt. Fest steht, die zweite Station wird ein neues Highlight. Der national bekannte Rothaarsteig bietet feinste und anspruchsvollste Trails in allen Variationen. Der Rothaarsteig, auch „Weg der Sinne“ genannt, quert auf rund 20 Kilometern die Wanderregion Lennestadt und zeichnet sich besonders durch ungestörte Fernsichten aus. Nach einer Sommerpause startet der zweite Teil der nationalen Laufserie mit den Stopps in Albersweiler in der Pfalz am 22. September und Blaubeuren am 30. September auf der Schwäbischen Alb. Beide Startorte qualifizierten sich im Vorjahr durch eine erstklassige Organisation und beste heimische Trails „vor der Haustür“.

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Die Finalrunde beginnt 14. Oktober mit der neuen Location „Naturpark Taunus“. Direkt vor den Toren des Ballungsgebietes Rhein-Main, nur 30 km nordwestlich von Frankfurt, liegt der zweitgrößte Naturpark Hessens, der „Naturpark Taunus“. Die landschaftlich reizvollen Trails liegen in Wurfweite des 881 m hohen „Großen Feldbergs“.

Eine Woche später geht’s dann zum Finale in den Frankenwald auf die sogenannten FrankenwaldSteigla. Das idyllische Kulmbach hat sich 2017 mit einer tollen Abschluss-Veranstaltung und besten Trails empfohlen. Am 21. Oktober stehen damit in der Stadt des Bieres auch die Sieger des sechsten und letzten Stopps der 2. Auflage der SALOMON Trails 4 Germany presented by BUFF fest.

www.andifrank.com

Die Distanzen haben sich bewährt und bleiben gleich. Die Kurzstrecken führen über rund 10 Kilometer, die Langstrecken über etwa 20 Kilometer, perfekt um als Trail-Einsteiger erste Erfahrungen zu sammeln und als erfahrener Läufer einfach Spaß zu haben. Ergänzt wird das Programm 2018 mit einem Lauf für Kinder und Familien.

Der Anmeldestart für die SALOMON Trails 4 Germany presented by BUFF erfolgt am 31. Januar um 12.00 Uhr.  Bei Mehrfach-Starts warten interessante Rabatte auf die Teilnehmer.

Mehr Infos unter www.trails4germany.com

Die Termine:

06.05.2018: Talsperre Pöhl (Vogtland)

13.05.2018: Lennestadt (Sauerland)

22.09.2018: Albersweiler (Pfalz)

30.09.2018: Blaubeuren (Schwäbische Alb)

14.10.2018: Naturpark Taunus (Hessen)

21.10.2018: Kulmbach (Frankenwald)

 

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Salomon Trails 4 Germany – Kulmbach http://werun4fun.de/2017/10/salomon-trails-4-germany-kulmbach/ http://werun4fun.de/2017/10/salomon-trails-4-germany-kulmbach/#respond Wed, 18 Oct 2017 17:32:31 +0000 http://werun4fun.de/?p=1813 Salomon Trails 4 Germany – Kulmbach im Frankenwald Vom Mitveranstalter zum Teilnehmer und einem Traum der in Erfüllung ging   Vor 2 Wochen durften wir sie noch selbst austragen und nun waren wir zu Gast bei den Trails 4 Germany. Die vierte und letzte Station war zu Gast bei dem Crazy Runners Team Frankenwald, rund um Marcus Franz. Nachdem Joshua … weiter

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Salomon Trails 4 Germany – Kulmbach im Frankenwald

Vom Mitveranstalter zum Teilnehmer und einem Traum der in Erfüllung ging

 

Vor 2 Wochen durften wir sie noch selbst austragen und nun waren wir zu Gast bei den Trails 4 Germany. Die vierte und letzte Station war zu Gast bei dem Crazy Runners Team Frankenwald, rund um Marcus Franz.

kurz vor dem Start der Langdistanz

Nachdem Joshua noch nicht fit genug war und Dominik mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, begleiteten mich Sabine, Melanie und Stefano. So waren wir doch wieder ein kleines Team, welches sich auf den gut 300km langen Weg nach Kulmbach machte.

In Kulmbach angekommen war alles wie gewohnt top ausgeschrieben. Der Parkplatz war gleich gefunden und von dort aus ging es auch auf den Weg zum Start/Zielbereich.#

Das Team „We Run 4 Fun“ Markus Trölst, Melanie Gerstenlauer, Benjamin Klöppel, Sabine Governo, Stefano Poltronieri

Eigentlich wollte Dominik mitkommen und filmen. Da dieser aber krankheitsbedingt doch nicht mitkam, war ich anfänglich noch am Überlegen ob ich filmen sollte, jedoch war die Lust auf ein richtiges Rennen zum Ausgang der Saison dann doch etwas größer 😉

Um 14 Uhr gingen dann Sabine und Melanie auf die knapp 13km lange „Kurzdistanz“, ehe 30 min später unser Start sein sollte.

los geht es 🙂

Pünktlich um 14:30 fiel dann endlich unser Startschuss. Aufgrund meines Blickes auf die Top 10 reihte ich mich mal ganz frech in die erste Reihe ein und versuchte gleich nach dem Start an der Führungsgruppe dran zu bleiben, was jedoch nicht allzu leicht fiel, da Markus uns gleich nach dem Start hoch zur Plassenburg laufen ließ.
Bei der Burg angekommen, wurde es zwar etwas flacher, aber nichts desto trotz ging es weiter bergauf. Umso glücklicher war ich und vor allem meine geschundenen Waden, dass es nach 3 Kilometern erstmal wieder schön leicht bergab ging.  Auf dem Abstieg war für jeden Läufer was dabei. Für mich zwar nicht so schöne Schotter-Forstwege, über schon angenehmere, fluffige Waldwege, bishin zu knackigen Trailspassagen war alles dabei.
So mischte sich auch das Feld ein wenig durch. Man merkte gleich, wer mehr auf der Straße und wer mehr auf den Trails zuhause war.

ab durchs Nass 😉

Im Tal angekommen wechselte sich der Weg weiter ab und ließ es recht kurzweilig für die Läufer werden. Ein paar Meter auf der Straße, auf landwirtschaftlichen Wegen und vor allem auf einem richtig tollen Trail entlang des Weißen Main.

Die erste Verpflegung kam, bei dem perfekten Wetter, wie gerufen. Da ich ausnahmsweise mal mit ein wenig Platzierungsambitionen an den Start gegangen bin, habe ich immer mitgezählt, auf welchem Platz ich war. Zu diesem Zeitpunkt noch unter den ersten 10 🙂 wow!! ich war total happy 🙂

Zwar war ich zu dieser Zeit schon nicht mehr richtig frisch, aber das liebäugeln mit einer Top 10 Platzierung ließ den Kopf und die Beine immer weiter machen.

tolle, fluffig Trails

Auf dem Mittelstück, welches auf dem Streckenplan eigentlich relativ angenehm aussah, hatten Markus und sein Team ein paar echt harte Rampen eingebaut, was uns Läufern alles abverlangte. Leider, bzw. auch zum Glück, konnte ich nach den Bergen nicht wie gewohnt kurz Pause machen und filmen, sondern machte auf den flachen Zwischenstücken in dem schönen Frankenwald immer wieder Tempo.

Entlang des „Weißen Main“

Die vielen Zuschauer an der Strecke pushten uns Läufer und vor allem mich immer mehr, sodass ich nach gut 2/3 der Strecke den 4. Läufer vor mir hatte. Eigentlich schon total am Ende dachte ich mir: Wenn du den hast, bist du auf dem Treppchen. Bei TAR habe ich immer mal geträumt auf dem Podest zu stehen und jetzt ist es in Reichweite. Allein dieser Gedanke beflügelte mich nochmals, so dass ich auf den vorletzten Anstieg alles aus mir herausholte und an dem 4. Läufer vorbeizog.
Hinunter zur 3. Versorgung kam es mir zugute, dass ein par leicht technische Passagen dabei waren und ich so ein wenig Vorsprung herauslaufen konnte.

durch den tollen Frankenwald

An der Versorgung angekommen, wäre ich am liebsten hingegangen und hätte in alter TAR Manier gerne etwas in Ruhe gegessen und getrunken, aber das war heute nicht drin (selbst Schuld…. ich hätte ja auch wieder gemütlich mit Kamera laufen können 😉  )
Aber es ist echt interessant, wie so ein positives Gefühl mit Aussicht auf ein Treppchen einen kämpfen lassen.

Der letzte lange Abstieg war zum Glück relativ einfach und so konnte man sich nach unten „fallen“ lassen und musste nur versuchen, die Füße schnell genug nach vorne zu bekommen 😛

schnell hoch 😉

Unten angekommen hätte das Rennen eigentlich auch vorbei sein können, aber so einfach wollte Markus es uns nicht machen, auch wenn ich mehr als froh darüber gewesen wäre….

So hieß es nochmals hoch zur Plassenburg. Die Waden und Oberschenkel brannten schon, aber ich wollte die Aussicht auf das Treppchen nicht mehr verlieren…

So biss ich mich nach oben und war Gott froh als ich oben die Info bekam: Den 4. hast sicher! Der andere ist über 200 Meter hinter dir und muss die Treppen hier auch erstmal noch noch 🙂

vorbei an den „starken“ Männer 😉

Ausruhen jedoch darauf wollte ich mich nicht und zum Anderen ging es jetzt, endlich, nur noch final bergab ins Ziel. Angefeuert von den Zuschauern, der PlanB Crew und dem Glücksgefühl, so weit vorne zu sein flog ich auch den letzten Berg hinab.

Angekommen im Ziel gab es noch einen Zielsprung, welcher perfekt von Julia aufgenommen wurde. Und dann ging ein Wunsch in Erfüllung. Von Sven, dem Zielsicher, kam die Info: Benjamin Klöppel im Ziel 4. Gesamt und 3. bei der Kategorie MEN 🙂

IM ZIEL 🙂 Danke Julia für das tolle Bild 🙂

Ich hatte es geschafft: Endlich mal bei PlanB auf dem Treppchen zu stehen! Ein Traum ging in Erfüllung, auch wenn es eines meiner härtesten Rennen bisher war.

Danke Markus und Team für die tolle, abwechslungsreiche Strecke im tollen Frankenwald, wir kommen nächstes Jahr wieder zu dir 😉

ein Traum 🙂

Wir sind froh, Teil dieser Premiere gewesen sein zu dürfen und sind schon gespannt und freuen uns auf das nächste Jahr 🙂

 

 

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Salomon Trails 4 Germany – Blaubeuren http://werun4fun.de/2017/10/salomon-trails-4-germany-blaubeuren/ http://werun4fun.de/2017/10/salomon-trails-4-germany-blaubeuren/#comments Mon, 09 Oct 2017 19:28:04 +0000 http://werun4fun.de/?p=1795 Salomon Trails 4 Germany – in Blaubeuren   endlich TrailRunning in der Heimat Trails 4 Germany oder: Ein Rennen aus einer anderen Perspektive   Warum ein Rennen aus einer anderen Perspektive?? Dieses Mal soll es um die Erfahrungen und Erlebnisse als Mit-Organisator eines Rennens gehen. Aber erstmal ein Stück zurück….. Anfang 2017 schrieb PlanB (ZugspitzUltraTrail, Transalpine-Run, usw.) einen neue Rennserie … weiter

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Salomon Trails 4 Germany – in Blaubeuren   endlich TrailRunning in der Heimat

Trails 4 Germany oder: Ein Rennen aus einer anderen Perspektive

 

Warum ein Rennen aus einer anderen Perspektive??
Dieses Mal soll es um die Erfahrungen und Erlebnisse als Mit-Organisator eines Rennens gehen.

Aber erstmal ein Stück zurück…..
Anfang 2017 schrieb PlanB (ZugspitzUltraTrail, Transalpine-Run, usw.) einen neue Rennserie aus: die Trails 4 Germany. Hintergrund war/ist es, das Image des TrailRunning zu ändern. Es muss nicht immer höher, weiter und alpiner werden. TrailRunning in der Heimat, nicht in den Bergen, so die Idee.

kurt vor dem Start 🙂

Bewerben konnte sich jeder mit einem 90 sekündigen Video. Nachdem das Filmen mir sowieso viel Spaß macht, habe ich auf Anraten von Thomas Mensch eine Bewerbung eingereicht.
Nach einem sensationellen 2. Platz im Videovoting bekam ich auch noch von Julia (PlanB) einen Anruf mit der Frage, ob denn noch Interesse bestehen würde.

Die Antwort war klar! Überglücklich über unsere Auswahl, begann aber auch schon die Vorbereitung und die sollte es in sich haben….

Angemacht war ein Termin im Frühjahr. Klar, für uns war dies kein Problem. Schließlich wurde schon während dem Voting schon einiges abgelaufen und Strecken angeschaut. Jedoch klappte es in Blaubeuren (unserem angedachten Austragungsort) leider doch nicht, da an dem geplanten Tag schon ein Event dort statt fand….

Was nun?… Den „Traum“ vom eigenen TrailRennen in der Heimat begraben…?!?

nach langem Hin und Her gab es doch ein Rennen in Blaubeuren

Nein! Zum Glück kam Thomas auf die Idee, das gesamte Projekt einfach in Richtung Blaustein zu verlagern, hatte der Ort ja schon Erfahrung mit der Ulmer Laufnacht.

Wieder begann die Arbeit von vorne…
Kontakt zur Stadt aufnehmen, Strecke planen, Strecke ablaufen, Strecke verbessern…

Der Kontakt zur Stadt war auch schnell hergestellt und wir bekamen positives Feedback.
Also ging die Planung ins Detail und da gibt es mehr als man denkt.

knackige Anstiege

Es mussten Helfer gefunden werden, einen großen Parkplatz für alle Teilnehmer, Duschen. Auch ein Platz für die Expo muss gefunden werden.
Wer ist Streckenchef? Wer ist verantwortlich für die Versorgung und die Zeitnahme? Wer baut die Verpflegung auf? Wer kauft die Verpflegung ein. Das mal nur ein Teil der Dinge die es zu klären bzw. abzustimmen gab.

Alles lief eigentlich auch recht gut. Die Strecke stand (dachten wir) und auch der Rest war bereits großteils geklärt.

schnelle Downhills 🙂

Doch dann die Ernüchterung…. Unsere Strecke wäre durch Privatwälder und 5 Meter über eine Wiese gelaufen. Die nötigen Genehmigungen würden zu viel Zeit in Anspruch nehmen…
Auch hatten wir Trails auf dem Plan, welche im Wald verliefen, die allerdings nicht als offizielle Wege gelten sollten..
Sprich privat zu laufen kein Problem, mit einem Event offiziell keine Chance…

Also doch keine Trails 4 Germany auf der Schwäbischen Alb…?!?!

und wieder hoch 🙂

Aber nach der ganzen Zeit, welche bisher investiert wurde, wollten wir einfach nicht aufgeben. Es musste also eine weitere Lösung her.

Nachdem der ursprüngliche Termin jetzt sowieso nicht mehr realisierbar war, konnten wir uns mit PlanB auf eine Terminverlegung einigen und so konnten wir auch wieder mit Blaubeuren in Kontakt treten.
Außer ein wenig organisatorisches sollte nach der Vogelbrutzeit und einem geeinigten Termin nun endlich nichts mehr im Weg stehen.

eine abwechslungsreiche Strecke

Die Strecke musste noch ein wenig verfeinert werden, da nicht alle Wege für ein solches Event freigegeben werden konnten. Auch der Weg raus aus der Stadt über die Straße musste noch überdacht werden.

Hier war auch schnell eine Lösung mit der Stadt gefunden.

vorbei an der küssenden Sau

Dann auch schon wieder das nächste kleinere Problem: Wie bekommt man Strecken mit der Länge von 10 und 20 Kilometern zusammen, wenn nur zwei Straßenquerungen in Blaubeuren und Sonderbuch möglich sind? Vor allem, da die Strecken optimalerweise neben tollen, trailhaltigen Wegen auch ohne große Streckenwiederholungen statt finden sollten.

Aber da haben wir im Nachhinein glaube ich wohl das Bestmögliche herausgeholt 😉

Dann kam der Termin immer näher, das Rennen stand kurz bevor…

vorbei am Rußenschloss

Für uns hieß es jedoch nochmals massig Arbeit….

Freitag bereits lief Thomas Mensch, welcher bis dato das ganze organisatorische im Hintergrund erledigt hatte, zusammen mit David knapp 7 h die Strecke ab, um diese zu markieren.

So nun wissen die Teilnehmer zwar wie sie zu laufen haben, jedoch nicht, wie sie wo hinkommen….
Also weiter mit der Beschilderung der Stadt: Parkplätze, Start/Ziel Bereich, Toiletten, Duschen usw. Alles sollte aus jeder Richtung leicht per Beschilderung gefunden werden.

unser tierischer Finisher 🙂

Eigentlich ist ja nun soweit alles fertig?!? Aber nur eigentlich….
Für mich hieß es am Renntag um 6:30 die komplette Strecke nochmals abzulaufen, um gegebenenfalls nach zu markieren und zu schauen ob auch alle Markierungen noch an ihrem Ort sind.

Pünktlich um 9:45 musste ich auch schon wieder zurück sein, um bei der Besprechung/Einteilung der Posten dabei zu sein.
Zum Glück fanden sich hier so viele freiwillige Helfer, dass ich während des Rennes nichts machen musste und filmen konnte.

Noch 4 Stunden bis zum Rennen. Nun kam auch langsam etwas Stress auf…

raus aus der Stadt – rein in die Trails

Die Besetzung der Versorgung machte sich auf den Weg, um diese aufzubauen und auch die Zeitmessmatten anzuschließen. Die Posten, welche für den Verkehr zuständig waren, mussten ausgestattet und an ihre Positionen gebracht werden.
Und um 12 Uhr mussten ja nochmals die Vorläufer auf die Strecke gehen, um die finale Streckenprüfung vorzunehmen.

Aber Dank der top Orga von PlanB und von Thomas schafften wir alles rechtzeitig 😉

So konnte ich pünktlich um 13:45 das Briefing für das Rennen halten und dann mit den 20er zusammen starten und das Rennen filmen 😉

Die Siegerehrung mussten wir dann nur etwas vorziehen, da das Wetter, welches bis dato mehr als perfekt war, umschlug und es langsam dunkel wurde.

DANKE an euch alle – es war ein toller Tag

Und wie es bei einem so perfekten Tag sein musste, hielt der Regen auch bis wir am Abend alles abgebaut hatten.. Leider hatten Nina, die „Abmarkiererin“ und Thomas, der ihr noch half nicht ganz so viel Glück und mussten leider einige Zeit im Regen laufen….

Es war auf jeden Fall mal mehr als interessant hinter die Kulissen eine solchen Rennens zu schauen. Sei es:

Vorbereitung, Nachbereitung, Organisationen, Genehmigungen, Kontaktaufnahmen, was bei der Streckenplanung zu beachten ist, was während einem Rennen zu erledigen ist.

Und die glücklichen Teilnehmer im Ziel haben uns gezeigt, dass wir, die, trotz unsere Premiere in diesem Part, einen guten Job gemacht haben 🙂

Und vielleicht geht es ja auch mit den Trails in Blaubeuren weiter, wir sind auf jeden Fall für euch dran 😉

Weiter Bilder findet ihr auf unserer Facebook-Seite 🙂

 

Hier das Video mit welchem wir uns Beworben haben 🙂

 

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Arberland Ultratrail – Auerhahntrail 35km 2017 http://werun4fun.de/2017/09/arberland-ultratrail-auerhahntrail-35km-2017/ http://werun4fun.de/2017/09/arberland-ultratrail-auerhahntrail-35km-2017/#respond Wed, 27 Sep 2017 19:01:22 +0000 http://werun4fun.de/?p=1779 Arberland Ultratrail – Auerhahntrail 35km 2017   Da ich noch vom letzten Jahr wusste, dass relativ bald nach dem Start ein schöner Singletrail beginnt, starte ich relativ weit vorne, um mich nicht in einer Schlange einreihen zu müssen. Um 10 Uhr erfolgt der Startschuss. Zügiger Start vom Marktplatz durch den Ort Bodenmais, über den kleinen Asphaltanteil an den Wanderparkplätzen vorbei, … weiter

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Arberland Ultratrail – Auerhahntrail 35km 2017

 

Da ich noch vom letzten Jahr wusste, dass relativ bald nach dem Start ein schöner Singletrail beginnt, starte ich relativ weit vorne, um mich nicht in einer Schlange einreihen zu müssen. Um 10 Uhr erfolgt der Startschuss. Zügiger Start vom Marktplatz durch den Ort Bodenmais, über den kleinen Asphaltanteil an den Wanderparkplätzen vorbei, in den Wald.

 

kurz nach dem Start

Der schmale Pfad (im Durchschnitt ca. 100Hm pro Km) schlängelt sich langsam aber sicher über massenweise Wurzeln nach oben. Nach 7km kommt die erste Verpflegungsstation, die ich aber auslasse und mir dafür 1,5km weiter, vor dem steilen Anstieg zum kleinen Arber, Zeit lasse, um die wundervolle Landschaft des Bayrischen Waldes genießen zu können. Nach dem ersten Gipfel kommt der erste Downhill – kurz und knackig – und ich kann bis zur Chamer Hütte an ein paar Läufern vorbeispringen. Dann eine kurze Schleife bis der Anstieg zum großen Arber beginnt.

tolle Aussicht auf den Bayrischen Wald 🙂

Ich bin immer noch super drauf und kann auch beim Uphill ein paar Plätze gutmachen. Kurz vor dem Gipfel treffe ich zufällig Ernie und bin durch seine Anfeuerung noch motivierter. Am VP 2 an der Arberbahn gibt’s ne Ladung Banane und einen Schluck Wasser, mehr brauche ich für die anstehenden 400Hm + 3km bergab nicht. Die erste Hälfte technisch, die zweite auf einem Forstweg bin ich nach nicht mal 15min am nächsten Verpflegungspunkt, dem Arbersee. Da hier auch die Staffelläufer ihre letzte Wechselzone haben, ist recht viel los und jeder wird super angefeuert. Die nächsten Höhenmeter warten auf mich, immer noch top drauf komme ich schnell über einen kurzen steileren Pfad auf die nächste Forststraße, die mich auch prompt zum nächsten Essen bringt.

ab Richtung Ziel 🙂

Mehr als die Hälfte ist geschafft und der Trail ums Mittagsplatzl ist ein Genuss und führt mich zur Auerhahnstraße (Feldweg), die die Schleife zum Doppel-Verpflegungspunkt schließt. Jetzt, nach den ersten 24km merke ich, dass ich seit dem Winter nicht mehr auf „flacheren“ Strecken unterwegs war. Die Beine machen sich bemerkbar, Kondition ist kein Problem, aber irgendwie geht es nicht mehr wie gewollt. Es geht zwar größtenteils bergab, dennoch schaffe ich es nicht die letzten 10km schneller als in 1h zu laufen. Der Pfad durch den Wald gibt immer wieder schöne Ausblicke über Bodenmais frei und führt uns zu den Rieslochfällen. Jetzt noch ein letzter steiler Anstieg, bis man nach 3km wieder am Ortsrand von Bodenmais auf den letzten Kilometer einbiegt.

die letzten Meter waren ein K(r)ampf….

Durch die schöne Ortsschaft zurück zum Marktplatz. Beim Schlussspurt auf den letzten 300 Metern krampft mein Oberschenkel und ich muss kurz stehenbleiben. Durchatmen und weiter ins Ziel → geschafft! Nach 3h50min bin ich im Ziel, zwar 10 Minuten langsamer als gehofft und 1 Stunde nach dem Erstplatzierten, bärenstarken Lokalmatadoren Markus Mingo, dennoch auf Rang 26 Gesamt und auf Platz 3 in der Altersklasse Männer (U30).

Platz 3 in der AK 🙂

Wie auch schon letztes Jahr, ein Trailevent, das mit wahnsinnig viel Liebe organisiert wird. Freundliche Helfer, Familiäres Umfeld und eine super abwechslungsreiche Strecke machen den Arberland Ultratrail zu einem perfekten Saisonabschluss!

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Transalpine Run 2017 – ein Abenteuer mit Höhen und Tiefen http://werun4fun.de/2017/09/transalpine-run-2017-ein-abenteuer-mit-hoehen-und-tiefen/ http://werun4fun.de/2017/09/transalpine-run-2017-ein-abenteuer-mit-hoehen-und-tiefen/#respond Thu, 14 Sep 2017 15:26:24 +0000 http://werun4fun.de/?p=1712 Transalpine Run 2017 – zwischen laufen, kämpfen, bangen, hoffen und feiern     Ein paar Tage sind seit dem Transalpine Run 2017 nun schon ins Land gezogen. Der ein oder andere Erfahrungsbericht ist schon im Netz zu finden. Jetzt kommt, zwischen dem Wunden lecken, den Fußbädern, ersten, kurzen Laufversuchen und den Hochzeitsvorbereitungen für das kommende Wochenende, auch noch ein Bericht … weiter

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Transalpine Run 2017 – zwischen laufen, kämpfen, bangen, hoffen und feiern

 

 

Ein paar Tage sind seit dem Transalpine Run 2017 nun schon ins Land gezogen. Der ein oder andere Erfahrungsbericht ist schon im Netz zu finden.
Jetzt kommt, zwischen dem Wunden lecken, den Fußbädern, ersten, kurzen Laufversuchen und den Hochzeitsvorbereitungen für das kommende Wochenende, auch noch ein Bericht von uns 🙂
Allerdings ist es nicht immer ganz einfach, so viele Gedanken und Emotionen auf Papier zu bringen… Ben und Eva haben hier gemeinsam mal einen Versuch gewagt 😉

am Tag der Eröffnungsfeier 🙂

Die Anreise verlief eigentlich wie immer, problemlos erreichten wir den Startort, Fischen im Allgäu.
Kurz ab ins Hotel das Zimmer beziehen und dann zur Expo. Hier bot sich für manche noch die Möglichkeit, von Schuhen bis Soft-Flasks letzte Besorgungen zu machen. Nach und nach trudelte unsere ganze, große Truppe ein und schnell traf man viele alte Bekannte.

Team 222 – Tizi & Ben

Ben ging mittlerweile zum fünften mal an den Start – und trotzdem war er sicher nicht der einzige, der jedes Mal aufs Neue Gänsehaut bekommt, wenn er  seine Tasche und Startnummer in Empfang nimmt. Auch die Eröffnungsfeier mit dem traditionellen Einlauf der Flaggen aller anwesenden Nationen verursachte wieder eine wellige Haut.
Das anschließende erste Briefing, bei dem alle Regeln des Rennens durchgegangen wurden, fiel entsprechend lang aus. Vor allem für Transalpin-Neulinge war es aber sicher wichtig und hilfreich. Außerdem merkte man hier schnell, dass der neue Streckenchef Martin wirklich weiß, was er tut!

Tag 1

Nach einer (für manche mehr für andere weniger) guten Nacht ging es an den Start. Natürlich macht die Aufregung das Schlafen schwer – aber auch die verrückte Angst, den Start zu verschlafen ;D

zum Glück mal ohne Regen 🙂

Fischen begrüßte uns zwar mit leichtem Regen – das Tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Und auch die tags zuvor angekündigte – und nicht von allen fröhlich aufgenommene – Streckenänderung konnte das erwartungsvolle Knistern in der Luft nicht beruhigen. Sicherheit geht nunmal vor und so wurde der Tag nicht nur für Tizi und Ben etwas zäh: Wie die meisten Teams hatten sie sich auf die Berge gefreut und standen nun einem zum Teil recht flachen, Straßenreichen Kurs gegenüber. Die Straßenläufer unter uns konnten allerdings so richtig reinhauen!

Schnee im Sommer = TAR

Übrig blieb uns eh nichts anderes – die Strecke wollte bewältigt werden! Und mit Freude auf den Up- und Downhill am Schrofenpass verging auch der erste Teil der Strecke wie im Flug! Glücklich kamen wir alle im Ziel an, Dani und Eva, die Einhörner, die es so richtig krachen ließen, dicht gefolgt von Tizi und Ben, die am Berg nochmal so richtig aufgedreht hatten und nicht zuletzt Joshua und Dome, die nach einem recht flotten Start am Ende doch noch etwas Tempo rausnehmen mussten. Bei der Pastaparty wurden am Abend noch lange Zeit die Straßen verflucht und die Trails gefeiert!

Tag 2

Der zweite Tag begann für uns sehr nervenaufreibend! Am Vorabend war bei den Fotos des Tages ein Foto eines Läufers in FiveFingers zu sehen. Aufgrund dessen wurden zwei Läufer aus unserer Truppe darauf hingewiesen, dass unsere Eva nicht mehr mit ihren Zehenschuhen laufen dürfe… Leider starteten unsere Einhörner im Startblock B und die zwei Jungs im C-Block, sodass die Nachricht die Beiden nicht mehr erreichte. Die Einhörner liefen wohl auf Zuckerwatte und ganz unbehelligt. Aber für die anderen wurde der Tag damit überschattet, dass wir nie wussten ob die beiden noch im Rennen sind oder nicht…

kalt, aber schön 🙂

Überglücklich durften wir an der 2. Versorgung von unserem Begleitteam erfahren dass die beiden immer noch dabei sind – und von da an konnte so richtig genossen werden: Rollende Trails durch Matsch und Schnee, wundervolle Aussichten und sogar ein paar Sonnens trahlen, die durch die Wolken kamen!

traumhaft diese Aussicht 🙂

An dieser Stelle wollen wir noch ein Lob und einen Dank an denVeranstalter aussprechen: Nach dem Zieleinlauf suchten wir das Gespräch bezüglich der Schuhe. Uns wurde erklärt, dass die Sicherheit ein Hauptfaktor sei und Veranstalter und Streckenchef die Verantwortung tragen, wofür wir volles Verständnis haben. Im Gegenzug wurde unseren Argumenten zugehört (geschlossene Trailschuhe, Profil, Transalpin – und noch ganz andere Rennen – bereits zwei Mal darin gelaufen). Die Entscheidung wurde uns dann erst bei der Pasta-Party mitgeteilt, nachdem Renn- und Streckenchef sich nochmals beraten hatten – und Eva bekam das GO für ihre Schuhe. Der Tanz konnte weitergehen!
Unseren größten Dank und Respekt hier nochmal  für diese Entscheidung, mit der nicht alle gerechnet hatten…

glücklich im Ziel von St. Anton 🙂

Tag 3

Dienstag, Tag 3, und das Rennen ging so langsam los. An den letzten beiden Tagen waren die Starts jeweils erst um 9 Uhr, was für uns alle einen relativ entspannten Morgen bedeutete. Am dritten Tag mussten wir aber schon um 7 Uhr starten. Das bedeutet, dass wir qualvoll um kurz vor 5 aus dem schlaf gerissen wurden…
Aber alle waren, nicht nur wegen der Schuh-Entscheidung am Vorabend, happy und wild auf die Trails! Was uns nicht so gefiel… war das Wetter…

ab und zu gab es etwas Stau…

Zwar war es wärmer geworden, sodass auch der Schnee auf den Gipfeln für uns besser laufbar sein sollte. Das hieß auch, dass wir endlich nach zwei Tagen auf Alternativstrecken die originale Route laufen durften. Aber diese war durch den anhaltenden Regen der letzten Tage besonders im Downhill extrem zu laufen: Rutschige Graspassagen und matschig-schlammige Downhills forderte uns heute richtig heraus – und je weiter hinten im Läuferfeld wir steckten, desto tiefer steckten wir im weichgelaufenen Matsch… Außerdem schien es an diesem Tag (wie später vom Streckenchef erklärt) beim Markieren der Strecke einen Fehler gegeben zu haben, was für uns ein paar Kilometer extra bedeutete. Klar macht es auf die Woche gesehen nicht viel aus, ob man 260 oder 265km läuft, aber dieser Tag wurde für viele Teams mental zu einer  großen Geduldsprobe. Immerhin war das Wetter auf unserer Seite und bald lachte uns schon wieder die Sonne entgegen und ließ uns die immer beeindruckendere Berglandschaft genießen!

die Downhills waren leicht rutschig…

Nachdem mal wieder alle fröhlich im Ziel eingetanzt waren, war für einen von uns die Anspannung noch nicht vorbei: Ben hatte bisher immer im Hotel geschlafen, wollte nun aber mal das Camp-Feeling erleben und diese Nacht bei seiner Teampartnerin bleiben. Die gemeischten Gefühle waren ihm beim Ausrollen der Isomatte richtig anzusehen, vor allem, weil die Dauercamper unter uns ihm schon die ein oder andere Gruselgeschichte über das Camp-Leben erzählt hatten (Schnarcher, Stinker, Weckerklingler – das volle Programm).

im Hotel sah es bequemer aus 😉

Mit Blick auf die morgige Königsetappe mit über 46 Km und knapp 3000 Höhenmeter wirkte unser Camp-Küken ein wenig nervös. Aber er blieb tapfer und hatte sogar noch positive Worte für das Camp übrig: Wo ein Hotelbett angenehmer ist und man dort etwas länger schlafen kann, ist man im Camp vielleicht Disziplinierter was die Ordnung und das Aufstehen betrifft (letzteres nicht immer ganz freiwillig 😉 ). Und vor allem kann man hier noch intensiver das TAR-Gemeinschaftsgefühl erleben, wenn man eine Woche lang beinahe 24 Stunden am Tag mit den anderen Teams verbringt.

immer mit einem Lächeln, sowohl Tizi als auch die Medical Crew

Tag 4

Die Strecke am 4. Tag war traumhaft: zwar in sehr erfrischenden Höhen und mal wieder durch ein klein wenig Schnee, dafür aber erneut über anspruchsvolle Trails, die einfach richtig Bock auf mehr machten! Dazu noch Alpenblicke, die man gern noch etwas länger genossen hätte, wenn nicht die nächste Labe, oder der Wind, oder das Ziel so laut gerufen hätten…

der erste Anstieg hatte es in sich….

Obwohl es die „härteste“ Etappe war, kamen wir alle gut durch – oder relativ gut: Leider bekam Josh abends im Ziel Probleme mit seiner Schienbeinkante. Und auch Danis Achillessehne hatte schon ihren wachsenden Unmut angekündigt. Noch mit guter Hoffnung gingen wir alle schlafen, nach vier Tagen und einer solchen Etappe darf es ja auch mal etwas Zwicken…

retten was zu retten war…..

 

Tag 5

Leider war das Zwicken am morgen des 5. Tags vor allem bei Josh nicht besser… Der Fuß war schon blau und Josh konnte kaum noch laufen. Das allzeit bereite und top motivierte Team von Outdoor-Physio sprach aus, was eigentlich keiner beim TAR hören mag: „Damit solltest du nicht laufen…“ – und kaum einer ist bei einem so riesigen, emotionalen Event so vernünftig und hört darauf… Also ging Josh frisch getapt an den Start, doch schon auf den ersten Metern war für den erfahrenen Ben, der erstmal neben ihm hertrabte, klar: Das wird nichts.
Josh schien Probleme bei jedem Schritt zu haben, die Schlussläufer konnten gar nicht anders als ihn zu überholen.

tolles Wetter, tolle Strecke, tolle Aussicht 🙂

Ben nahm sich also Josh auf die Seite und versuchte, ihn zum aufhören zu bewegen. Der aber wollte es leider (und in dieser Situation irgendwie verständlicherweise) nicht wahr haben. Die ersten Tränen kamen mit der Wut, der Enttäuschung. Er wusste es sollte dieses Jahr nicht sein, aber wollte es nicht wahrhaben und lief weiter. 50 Meter die Straße entlang kam den beiden dann jemand von der Medical Crew entgegen und erlöste Josh endlich, denn so hätte er sich nur selber kaputt gemacht… Klar ist es schwer aufzuhören.

warum machen wir das?!? DARUM!!!

Jeder, der schonmal ein DNF erlebt hat weiß, wovon wir reden. Aber die Gesundheit geht einfach vor.
Auch für Ben und Tizi lief der Tag danach nicht mehr rund. Tizi hatte kurz nach dem Start Probleme mit dem Magen bekommen, was für Ben hieß ihren Rucksack zu nehmen und sie den Berg hochzuschieben, um nicht aus dem Cut Off zu fliegen – und das war an diesem Tag, leider, ein paar mal ganz schön eng. Aber Tizi kämpfte tapfer!

unsere Puschels sorgten allzeit für gute Stimmung 🙂

Unser Dome sammelte zwischendurch noch Urte ein, die schon seit einiger Zeit mit einer Erkältung zu kämpfen hatte und ohnehin ohne ihren Teampartner Carsten alleine auf der Strecke kein leichtes Los gezogen hatte. Dani und Eva zersäbelten trotz Danis wachsender Schmerzen die Trails. Und so erreichten alle Laufenden, mit leichtem Sonnenbrand aber Glücklich, das Ziel in Scuol 🙂

traumhaftes Wetter 🙂

Tag 6

Die beiden Königsetappen, einerseits mental, andererseits Streckentechnisch, hatten wir schon hinter uns… Was fehlt dann noch? Genau: Die Königinnenetappe der Schönheit 😉 Und eben die stand am Freitag, dem 6. Tag, auf dem Plan.
Jeder, der die Westroute schon einmal gelaufen ist kennt sie: Die Uina-Schlucht. Was aber mindestens genauso erwähnenswert ist wie die Schlucht, ist die Hochebene nach der Schlucht. In der Sesvenagruppe schlängeln sich traumhafte Trails von der Schweiz nach Italien – an diesem Tag sogar bei traumhaftem Wetter!

das Highlight schlecht hin –> die Uina-Schlucht

Für Dome hieß es leider als Individual zu starten – aber mit Urte bildete sich ein tolles neues Team (und man munkelt sogar, dass die beiden nächstes Jahr die komplette Route in Angriff nehmen wollen 😉 ). Die Einhörner flogen in gewohnter Manier über die Strecke und wirbelten Sternenstaub auf, während Tizi mit noch ein paar mehr Problemen kämpfen musste: Eine Blase unter ihrem Zehennagel machte es nicht einfach die landschaftlich tolle Etappe zu genießen.

heute zwar ohne Magen dafür mit Fußprobleme….

Das wiederum machte Ben mental zu schaffen, da er es bei seinen bisherigen zwei Versuchen auf der Westroute noch nicht geschafft hatte, gemeinsam mit seinen Teampartnern zu finishen. Da war die Freude um so größer, als das Etappenziel in Prad erreicht war (und der Nagel von einem Schwall Flüssigkeit befreit werden konnte – irg!!). Dieses war der sechste Streich – und der siebte folgt sogleich!

nicht nur die Uina-Schlucht, auch die Hochebene sucht seines gleichen 🙂

Tag 7 – FFFIIINNNAAALLLEEE

Der 7. Tag. Noch einmal zu Highway to Hell im Startblock tanzen. Noch einmal Starten. Noch einmal die verspannten Beine in Bewegung bringen. Noch einmal Laufen. Klar waren wir auf der einen Seite froh, dass die körperlichen Anstrengungen, die langsam für einige doch sehr mühsam wurden, an diesem Abend vorbei sein würden.

leicht wurde uns der letzte Tag nicht gemacht….

Aber auf der anderen Seite schwang schon am Morgen ein wenig Melancholie in unserer Truppe mit zum Start, weil die alten und neuen Teams in den letzten Tagen so viel Spaß miteinander gehabt hatten und keinmal auch nur kurz schlechte Laune aufkam (naja, vielleicht mal ganz kurz 😉 ).
Der Streckenchef zeigte uns an diesem letzten Tag nochmal all seine Zauberkünste: Zwei hammerharte Aufstiege lagen noch zwischen uns und dem Ziel in Sulden. Die Zeit und Strecke zogen sich wie Kaugummi und machten die Etappe für manche gefühlt zur längsten. Nur wenige konnten da noch die niedrigen Wolken bewundern, die die schroffe Berglandschaft auf fast 3000 Metern beinahe mystisch in ein nasses grau hüllten. Die Einhorn-Crew bestehend aus Dani und Eva holten an diesem Tag nochmal alles raus, flitzten an den bergaufstapfenden Teams vorbei uns sausten richtung Sulden. Und auch die anderen erreichten endlich die Tabarettascharten – zwar bei eisigem Wind und Nebel aber mit dem Ziel vor Augen und neuem Feuer in den Beinen.

die Aussicht dafür war GENIAL!

Dort oben in der Kälte, auf dem schroffen Kamm stellten sich langsam die Glücklgefühle ein weil wir wussten jetzt haben wir es geschafft und zwar ZUSAMMEN 🙂 Jedoch stand noch ein Downhill an, also Vorsicht. Auf Tizis und Bens Weg Bergab kam schon die Nachricht, dass es unser zwei Einhörner geschafft hatten und unsere ersten Finisher waren:) Dome und Urte waren genauso wie Uli und Sebastien kurz hinter Ben und Tizi und so konnten wir alle die letzten Meter noch völlig beruhigt genießen! Kurz vor dem Ziel stießen dann noch Tizis Bekannte und unser Luke dazu und begleiteten uns auf den letzten Metern – Danke euch für die Tolle überaschung 🙂

die Wolken verzogen sich zum Schluss 🙂

Und dann war er da. Sieben Tage habe wir darauf hingearbeitet, etwas gelitten aber immer mit Spaß sind wir ihm entgegengelaufen: Der Zieleinlauf in der Eventhalle in Sulden – die letzten Meter über einen roten Teppich.

ein klasse Team 🙂

Dein Team wird ausgerufen, dein Name schallt aus den Boxen, dir läuft es eiskalt den Rücken herunter, tränen mischen sich in das Lächeln … und dann überschreitest du die Ziellinie, dein Team ist da und jubelt, alle fallen sich in die Arme (oder auf die Knie), der Druck der letzten Tage und Stunden verfliegt und die ersten Tränen laufen die Wange herunter, deine Freundin legt dir die Medaille um – ein uberschreibliches Gefühl für jeden, der es erlebt hat (selbst nach dem 5. mal).

so Emotional kennen wir nur beim TAR 🙂

Es gibt wohl nur wenige Rennen, bei denen der Zieleinlauf so emotional ist und die jedes Mal auf neue dieses Gefühl bringen: WOW!
Es gibt keine Routine beim TAR. Es ist jedes Mal aufs neue eine andere Herausforderung, eine neue Geschichte die geschrieben wird.

Zum Schluss wollen wir uns an dieser Stelle nochmal bei allen bedanken:

  • Beim ganzen We Run 4 Fun Team:
    Bei der besten Teampartnerin Tizi, die immer gestrahlt und nach Vanille gerochen hat;
    Bei Ben für die Power, Geduld – und das Video, das wir alle nicht erwarten können;
    Bei Dani für den krassen Biss, der das Team durchs Rennen gefetzt hat;
    Bei Eva für die Regenbogen und den Sternenstaub;
    Bei Dome für die gute Laune, die auch Urte über die Berge gepusht hat;
    Bei Urte für das Lächeln, dass trotz angeschlagen sein immer auf den Lippen war;
    Bei Uli für den Teamgeist und die Ruhe;
    Bei Seb für den täglichen kleinen Wahnsinn beim hin und her flitzen;
    Bei Josh fürs dabei bleiben und die Unterstützung;
  • Bei allen Teams und Individuals, die uns begleitet haben, mit denen wir lachen und uns durchbeißen konnten – ohne Euch wäre es nur das halbe Erlebnis!
  • Bei Mama und Papa Klöppel und unserer beinahe-Ehefrau Sonja, die die (Tor)Tour immer wieder aufs Neue mitmachen, diesen Wahnsinn ertragen und uns dabei noch jeden Wunsch von den Lippen ablesen;
  • Bei allen, die von zu Hause mitgefiebert haben, vor allem Carsten und Marc;
  • Beim Streckenchef für die traumhaften, neuen Trails und unsere Sicherheit;
  • Bei den Markierungsteams für ihre tolle Arbeit;
  • Bei Sven für seine unermüdliche Stimme im Start- und Zielbereich;
  • Bei den Outdoor-Physios für ihre Knochenarbeit, um uns auf den Beinen zu halten;
  • Bei der Medical Crew für die perfekte Betreuung;
  • Bei den Gute-Laune-Banden der drei Versorgungsstellen;
  • und beim ganzen restlichen Plan-B Team, das dieses tolle Event erst möglich macht!!!

 

ein verrückter und glücklicher Haufen 🙂

BIS NÄCHSTES JAHR!!!!!!

 

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Der Beitrag Transalpine Run 2017 – ein Abenteuer mit Höhen und Tiefen erschien zuerst auf We Run 4 Fun.

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