We Run 4 Fun https://werun4fun.de Thu, 09 Aug 2018 17:53:07 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 https://werun4fun.de/wp-content/uploads/2017/05/cropped-DSC_0006-1-32x32.jpg We Run 4 Fun https://werun4fun.de 32 32 Pitz Alpine Glacier Trail 2018 https://werun4fun.de/2018/08/pitz-alpine-glacier-trail-2018/ https://werun4fun.de/2018/08/pitz-alpine-glacier-trail-2018/#respond Thu, 09 Aug 2018 17:53:07 +0000 https://werun4fun.de/?p=2260 Pitz Alpine Glacier Trail – 46km, 2900hm. Sabine, Mona und Luke haben sich vorgenommen den Gletschermarathon gemeinsam zu bestreiten. Am Samstag Morgen um 03:30Uhr klingelt der Wecker, nochmal alles checken, Race Outfit anziehen, ein paar Haferflocken mit viel Obst zum Frühstück und ab zum Start. Durch die erneute “Gepäckkontrolle” (hatte noch nie so viel Zeug dabei) in den Startbereich und … weiter

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Pitz Alpine Glacier Trail – 46km, 2900hm.

Sabine, Mona und Luke haben sich vorgenommen den Gletschermarathon gemeinsam zu bestreiten.

Am Samstag Morgen um 03:30Uhr klingelt der Wecker, nochmal alles checken, Race Outfit anziehen, ein paar Haferflocken mit viel Obst zum Frühstück und ab zum Start. Durch die erneute “Gepäckkontrolle” (hatte noch nie so viel Zeug dabei) in den Startbereich und schon wurde der Countdown angezählt. Die ersten Meter über Asphalt zum gewaltigen Start-Anstieg, der uns 1300hm, anfangs in Serpentinen, später ziemlich direkt zum höchsten Punkt der Strecke, bis auf 3070m führt. Leider waren wir im hinteren Starterfeld, konnten im Anstieg kaum überholen und waren somit gezwungen uns fast 2,5 Stunden für die ersten 8km Zeit zu lassen.

Dafür konnten wir in aller Ruhe beobachten, wie die Gipfel langsam in warmes rötliches Licht getaucht wurden, immer mehr Details zu sehen waren und der Tag begann. Leider war zu dem Zeitpunkt schon klar, dass es keine Top-Zeit wird und wir einfach gut durchkommen wollen. Nach der ersten VP war auch schon mit der Gletscherüberquerung das Highlight der Strecke zu meistern. Spikes angezogen und los geht’s, erst mit kleinen vorsichtigen Schritten, später dann normal laufend über das blanke Eis.

Ein etwas komisches, aber trotzdem super tolles Gefühl. Die nächsten 200Hm hoch zur Braunschweiger Hütte waren kein Problem, dagegen mussten wir den steilen Abstieg über die großen Felsbrocken langsam angehen. Die nächsten 2km der ersten Runde, von der Materialbahn der Hütte zum Startbereich könnten wir gut laufen. Nach 19km, den ersten Teil in 5 Stunden bewältigt, konnten wir Spikes und Stirnlampen im Dropbag zurücklassen und uns für die folgenden 700hm stärken. Weiter ging es auf der 26km Distanz, ersteinmal steil in Serpentinen durch den immer wärmer werdenden Wald nach oben. Luke fühlte sich gut und ließ die Mädels am Aufstieg ein wenig zurück.

Die letzten Meter dann wieder mit wundervolle Ausblick zum Gletscher, den wir am Morgen überquert haben. Oben angekommen noch ein kleines Stück zur Suna Alm und die nächste Labestation war erreicht. Ab da wieder zusammen unterwegs ging es zum Riffelsee und auf der Nordwest Seite langsam in ein kleines, schönes Tal hinauf. Nach ein paar Kilometern dann der U-Turn und weiter in Richtung Fuldauer Höhenweg. Dort angekommen begannen die ersten Problemchen.

Das Taschachhaus mit der nächsten Verpflegung schon in Sicht, aber noch über 7km entfernt bekam Sabine Knieschmerzen. Wir drosselten das tempo minimal und sie kämpfte tapfer und super weiter. Immer leicht bergauf, bergab, schlängelt sich der Höhenweg dahin. Vor dem letzten Anstieg der Strecke traf es Luke, die Energie war weg und die Entfernung zur Hütte wurde gefühlt nicht weniger. Dann aber nochmal eine Stärkung, mit der Auswahl aus Clif Bar Riegeln, Äpfeln, Bananen, Chips, Schokolade, Tomaten, Käse, und Cola, Apfelsaft, Wasser.

Also für jeden was dabei und das ganze mit einer Aussicht auf die Wildspitze und deren Gletscher. Nochmal 9 km warteten auf uns, aber nur noch ein kurzer Abstieg und danach ein gut laufbarer Schotterweg. Die letzten Meter ins Ziel wurden wie immer wieder schneller und wir konnten in unter 12 Stunden glücklich über die Ziellinie laufen und uns feiern lassen.

Die Landschaft ist spektakulär, die Trails zum Teil ziemlich technisch, für mich genau das richtige! Gestört haben mich die doppelten Ausrüstungschecks und deren Auflagen (aus meiner Sicht viel zu viel unnötiges Material). Aber alles in allem ein gut organisierter Wettkampf mit freundlichen Helfern und super Trails.

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Orobie Ultra Trail – Grand Trail Orobie https://werun4fun.de/2018/08/orobie-ultra-trail-grand-trail-orobie/ https://werun4fun.de/2018/08/orobie-ultra-trail-grand-trail-orobie/#comments Thu, 02 Aug 2018 16:55:20 +0000 https://werun4fun.de/?p=2238 Willkommen in Italien, willkommen beim GTO. Dem Grand Trail Orobie! Ben und Marc waren drei Jahre zuvor bereits hier und berichteten von harten und anspruchsvollen Trails… Ich und Dome wollten es wissen, also Laufschuhe an und ab! Mit dem Bus fahren wir gute 90 Minuten von Bergamo aus nach Carona, einem verschlafenen Nest umschlossen von grünen, idyllischen Hügeln. Über tausend … weiter

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Willkommen in Italien, willkommen beim GTO. Dem Grand Trail Orobie!

Ben und Marc waren drei Jahre zuvor bereits hier und berichteten von harten und anspruchsvollen Trails…

Ich und Dome wollten es wissen, also Laufschuhe an und ab!

Marc und Ben 2015

Mit dem Bus fahren wir gute 90 Minuten von Bergamo aus nach Carona, einem verschlafenen Nest umschlossen von grünen, idyllischen Hügeln. Über tausend Läufer sollen es angeblich sein, eine Zahl die man sich erst vorstellen kann wenn man den gewaltigen Startblock sieht. Mit etwas Verspätung werden wir ins Rennen geschickt und drehen zuerst eine Ehrenrunde durch das steile Carona. Der gewaltige Pulk an Läuferinnen und Läufern lässt sich nur schwer entzerren. Nochmals passieren wir den eigentlichen Start und gehen danach direkt in den Uphill. Nicht unbedingt anspruchsvoll steigen wir über Stock und Stein den Berg hinauf. Unsere italienischen Mitläufer schert dabei eine offizielle Markierung recht wenig.

Dauert es ihnen zu lange steigen sie quer durch die Fauna und Flora gen Gipfel. Abkürzer! So schimpft man das bei uns. Doch andere Länder, andere Sitten. Nach einer knappen Stunde im Aufstieg passieren wir einen wunderschönen Stausee, den ersten Checkpoint und folgen weiter wie bisher einem steinigen Trail hinauf zur Spitze des ersten Berges. Unsere südeuropäischen Freunde scheinen dabei ein gemütliches Volk zu sein, selbst in laufbarem Gelände lassen sie sich nicht hetzen und wandern. Überholen ist jedoch fast unmöglich, zu steil und ausgesetzt sind die Wege.

Endlich gehen wir in den Downhill und lassen die müde Wanderschaft hinter uns. Doch die Freude währt nur kurz. Dome knickt um und verletzt sich schwer. Der Knöchel nach wenigen Sekunden bereits dick. Später sollten wir erfahren das gleich mehrere Bänder gerissen sind und eine Zwangspause von schrecklichen 6 Monaten bevor steht. Den Teampartner nun ins Tal zu bekommen sollte ebenfalls ein Martyrium werden. Der Trail sehr anspruchsvoll, die Mitläufer nur selten kollegial und noch seltener in Englisch bewandert. Für weniger als drei Kilometer benötigen wir mehr als zwei Stunden. Großes Kompliment an meinen Partner der trotz schwerer Verletzung und großen Schmerzen Meter für Meter hinab stieg!

An Kilometer 14 angekommen und Dome in die Hand der Medicals abgegeben konnte das Rennen nun für mich beginnen. Das Feld wollte von hinten aufgerollt werden und nichts anderes würde ich die nächsten 10 Stunden machen. Ein erfolgreiches Finish war Pflicht nun da Dome auf 70km nicht mehr an meiner Seite war und Ben bei 140km ebenfalls hatte aussteigen müssen.

Man muss hier abermals hervorheben, die Trails des GTO sind tatsächlich… Trails! Ihr lauft zu Beginn einen Kilometer auf Asphalt, dann seht ihr ihn erst nach dutzenden Kilometern wieder. Dazwischen? Wald, Wiese, Stein, Kies – TRAIL! Sensationell. Anstrengend. Kräftezehrend. Unglaublich!

Der komplette GTO ist „wellig“ oft stürme ich in sehr technischen Downhills den Berg hinab und muss mich „offroad“ an sturen Italienern vorbei mogeln nur um wenige Meter später in einen knackigen Gegenanstieg zu stürmen. Ich stehe im Schweiss, mein Herz klopft bis zum Hals, die Fußspitzen tanzen über Felsen, Steine, Geröll und Wurzeln. Ich bin im Flow und die Kilometer schwinden dahin!

Die einzelnen Verpflegungsstellen sind fast ausschliesslich auf offiziellen Hütten und was dort geboten wird ist erstklassig! So stur und teilweise unerfahren die vielen Italiener sind die hier teilnehmen umso positiver bleiben mir die vielen Volunteers und Zuschauer in Erinnerung. Jeder jubelt, klatscht und strahlt dich an. Selbst im Mittelfeld der Läufer fühlst du dich wie ein Topathlet!

Das Essen welches ausgegeben wird lässt ebenfalls keinerlei Wünsche offen. Obst, Kuchen, Gebäck und Süßigkeiten gibt es überall und in Massen. Ich verzichte jedoch auf fast alles. Glaubt es mir, mehr als 2 Äpfel habe ich in meinen 15 Stunden nicht gegessen. Wie das geht? TAILWIND! Ja, es ist Werbung und ja, es gehört eigentlich nicht hier her. Aber tausenddanke an Anna und Peter die mir mit Ihrem Produkt bereits beim Stubai Ultra zu Flügeln verholfen haben … scheiss auf RedBull. Tailwind lässt fliegen.

Bis kurz vor Bergamo bleibt das Rennen auf einem unglaublich hohem Niveau! Mir gelingt es auf den letzten 20 Kilometern wieder ins Feld der Läufer vorzurücken und endlich beginnt auch ein Schlagabtausch auf der Strecke. Mit vielen der Mitläufern kann ich mich nun messen. Wir jagen uns gegenseitig über die Trails und zu meinem Vergnügen lasse ich einen Großteil meiner Verfolger hinter mir. So schlecht der Tag mit der Verletzung meines Partners begonnen hatte, so glorreich sollte er enden. Beflügelt von den schrumpfenden Kilometern und dem Talwind-Tiger-im-Tank erreiche ich die Altstadt Bergamos.

Stellt es euch vor … hohe Häuser, enge Gassen. Die gepflasterten Straßen sind glatt und abgelaufen von den Füßen tausender Touristen. Das Restlicht des Tages strahlt über eure Schulter, alles ist in warmes rot getaucht. Ihr wisst, es sind die letzten Kilometer. „FORZA!!“ „BRAVI!!!“ die Schreie dutzender Italienischer Zuschauer hallen verzerrt an den Gebäuden hinauf und euch entgegen. Hier wandert kein Läufer mehr, egal wie steil es die letzten Meter noch hinauf geht. Die Zuschauermassen werden größer und größer, Blitzlichtgewitter schlägt dir entgegen. Schliesslich hetzt du über einen großen Vorplatz auf eine Kathedrale zu. Das Crescendo der schreienden Masse ist nahezu ohrenbetäubend! Wenige Meter trennen dich noch von dem Innenhof des beeindruckenden Bauwerks. Dort kommst du schlitternd auf einem Podium zum Stehen. Vor dir wogt eine Masse aus begeisterten Zuschauern die dich feiern wie einen Helden. Dein eigenes Lachen ist kaum zu vernehmen während du dir deine 30 Sekunden verdienten Ruhm abholst. Das Brüllen eines Siegers entweicht dir und die Antwort des Publikums fährt dir lautstark bis in den Magen und lässt dich beeindruckt zurückweichen. Das ist der GTO!

Dieser Lauf ist eine Sensation in sich. Er ist schwer. Schwerer als ein z.B. ein Zugspitz 100. Aber er ist auch so dankbar und belohnend. Den Läufer erwartet hier eine wunderschöne Landschaft die fordert, viel nimmt aber auch gibt. Jubelnde Zuschauer und ein Zieleinlauf der einem König würdig ist! Wir kommen wieder. Mit Sicherheit.

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4Trails – Come back https://werun4fun.de/2018/08/4trails-come-back/ https://werun4fun.de/2018/08/4trails-come-back/#respond Wed, 01 Aug 2018 14:20:36 +0000 https://werun4fun.de/?p=2234 Nach 3 Jahren Pause kommen die 4Trails mit einem neuen Konzept zurück! 2019 werden wir euch direkt von diesem neuen Event berichten 😉   Die 4Trails kommen, nach 3 Jahren Pausen, mit einem neuen Konzept zurück. Kurz es geht in 4 Jahren á 4 Etappen bis ans nördliche Ufer des Gardasee 🙂 Hier die Pressemeldung von PlanB: 4 TRAILS reloaded … weiter

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Nach 3 Jahren Pause kommen die 4Trails mit einem neuen Konzept zurück!

2019 werden wir euch direkt von diesem neuen Event berichten 😉

 

Die 4Trails kommen, nach 3 Jahren Pausen, mit einem neuen Konzept zurück.
Kurz es geht in 4 Jahren á 4 Etappen bis ans nördliche Ufer des Gardasee 🙂

Hier die Pressemeldung von PlanB:

4 TRAILS reloaded –  auf dem Weg zum Gardasee!

 

Pressemeldung, München den 1. August 2018

 

Die legendären 4 TRAILS sind wieder zurück. Drei Jahre nach der letzten Auflage im Juli 2015 steht fest: Es geht weiter mit dem einzigartigen Etappenlauf vom 10. bis 13. Juli 2019. Los geht’s in Seefeld, drei Tage später ist das Ziel in Imst erreicht. Auf die Teilnehmer*innen wartet ein völlig neues Konzept mit kürzeren Etappen und einem eigenen Angebot für Hiker. Das große gemeinsame Ziel: in vier Jahren den Gardasee erreichen. Wie das geht? Ganz einfach. Auf die Athleten wartet jedes Jahr eine neue Streckenführung, denn der nächste Start erfolgt immer im Zielort der vorangegangenen Route. Genau das ist das Alleinstellungsmerkmal der neuen 4 TRAILS. Anmeldestart ist am 25. Oktober, die Teilnehmerzahl ist auf insgesamt 700 limitiert.

 

Die Nachfrage war enorm. Zahlreiche Athleten und Athletinnen hatten immer wieder ihr riesiges Interesse an einer Neuauflage der 4 TRAILS bekundet. Der Etappenlauf, der von 2011 bis 2015 fünfmal ausgetragen wurde und im Juli 2015 mit dem Sieg des Spaniers Miguel Ortega Caballero in Maria Alm (Österreich) sein vorläufiges Ende fand, genoss in all den Jahren ein enormes Ansehen in der Trailrun-Community. Die 4 TRAILS  hatten eine ganz eigene Dynamik, einen ganz speziellen Charakter entwickelt. Vier Tage lang auf sich allein gestellt, niemand, der einen motivierte, allein mit den Schmerzen. Für einige etwas zu anspruchsvoll, zu extrem, zu schmerzhaft, zu lang.

Wenn die 4 TRAILS vom 10. bis 13 Juli 2019 wieder ihren Platz im Wettkampfkalender finden, wird vieles davon erhalten, aber auch manches neu sein. Ganz wichtig: Die vier Tagesetappen werden kürzer und kompakter sein, mit Längen zwischen 23 und 26 Kilometer pro Tag mit gut 1.300 bis 1.800 Höhenmeter im  Auf- und Abstieg. Die 4 TRAILS sind somit der perfekte Einstieg für Trailrunner in die Welt der Etappenrennen. Für die Wanderer, die ohne Renn-Wertung auf die Strecke gehen, eine echte sportliche Herausforderung, also die ideale Mischung.

 

Die Etappenorte für die erste Teil-Etappe auf dem Weg zum Gardasee stehen fest. Nach dem Start in Seefeld (10. Juli) geht’s in die Leutasch. Höhepunkt des Tages ist der Aufstieg durch das Skigebiet Rosshütte zum 2.062 m hohen Seefelder Joch mit Blick auf das Karwendel Gebirge.

Die zweite Etappe führt von Leutasch nach Wildermieming. Die Strecke geht entlang des Ganghofer-Weges zur Gaistalalm, hinauf zur Niederen Munde (2.059 m), hinunter über den Hintereggensteig bis zur Neuen Alplhütte und weiter auf panoramareichen Wegen, vorbei an Kapellen und Hütten bis ins Ziel nach Wildermieming.

Drei Joch-Überquerungen müssen am dritten Tag bewältigt werden. Auf dem Weg nach Nassereith führt die Strecke hinauf zum Stöttltörl (2.036 m), zum Hölltörl (2.163 m) und zum Marienbergjoch (1.789 m).Vom Aussichtspunkt Adlerhorst führt der Trail dann steil bergab ins Ziel nach Nassereith.

Auf der Schluss-Etappe von Nassereith nach Imst geht es noch einmal hoch hinauf. Zuerst führt die Strecke bergauf durchs Gafleintal zur Gafleinhütte und weiter zum Sinnesgatter. Es wartet eine spektakuläre Aussicht ins Tegestal und hinüber zum Tschirgant, dem Hausberg von Imst. Nach dem beeindruckenden Alpeleskopf (2.258m) geht’s durch das  Reissenschuhtal hinauf zum Grubigjöchl (2.023m). Vorbei an der Heiterwandhütte geht es steil bergab Richtung Tarrenz. Auf dem Weg ins Ziel passieren die Athleten das Schloss Starkenburg, ehe der finale Zielpunkt Imst erreicht ist.

 

Das eigentliche Highlight ist aber ohne Frage die Streckenführung, die sich jedes Jahr ändert, immer wieder neue Trails hervorbringt und neue faszinierende Landschaften bereit hält. Die Routen knüpfen alle aneinander an, so dass der Zielort des Vorjahres der Startort des aktuellen Jahres wird. In vier Jahren soll so das Endziel erreicht sein. Die 4 TRAILS sollen die nördlichen Ufer des Gardasees erreichen. Außerdem startet alle zwei Jahre erneut die „Reise“ an den Gardasee in Seefeld. Damit auch jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer nach dem 1. Abschnitt die Chance hat, seinen Weg nach Italien in den Folgejahren weiterzuführen, gilt eine Startplatzgarantie für das 2. Jahr. Weitere Angebote im Rahmen der gesamten vierjährigen Route: Nach Absolvierung von Jahr 1 und 2, erhalten die Teilnehmer*innen zusätzlich 15%, nach Teilnahme in den Jahren 1, 2 sowie 3 gelten 25% für das vierte Jahr.

Ein späterer Einstieg ist auch möglich, denn alle zwei Jahre startet in Seefeld die Reise an den Gardasee erneut.

 

Wann startet die Anmeldung? Am 25. Oktober ist es soweit und nach der langen Pause kann man sich endlich für die Neuauflage der 4 TRAILS anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 700 Teilnehmer*innen begrenzt.

 

Mehr Informationen auf https://4trails.net/

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Zugspitz UltraTrail –> Basetrail https://werun4fun.de/2018/06/zugspitz-ultratrail-basetrail/ https://werun4fun.de/2018/06/zugspitz-ultratrail-basetrail/#comments Tue, 19 Jun 2018 19:45:21 +0000 https://werun4fun.de/?p=2117 Zugspitz UltraTrail –> Basetrail Mein Weg vom Nichtläufer zum Basetrail by Nika Speidel Der ZUT 2018 aus der Sicht eines Trail-Neulings: Es war im September 2017 nach den Trails for Germany in Blaubeuren, als ich zu Dominik sagte, dass ich auch gerne mal an solch einem Event teilnehmen würde. Als er dann meinte, dass im Juni 2018 wieder der Zugspitz … weiter

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Zugspitz UltraTrail –> Basetrail

Mein Weg vom Nichtläufer zum Basetrail by Nika Speidel

Der ZUT 2018 aus der Sicht eines Trail-Neulings:

Es war im September 2017 nach den Trails for Germany in Blaubeuren, als ich zu Dominik sagte, dass ich auch gerne mal an solch einem Event teilnehmen würde. Als er dann meinte, dass im Juni 2018 wieder der Zugspitz Ultratail stattfinden würde und wir dort den Basetrail laufen könnten, dachte ich, das sei ein Witz und sagte zu. Als Dominik mich dann des Öfteren zum joggen abgeholt hatte, wusste ich, das war sein Ernst!
So bin ich also in das Trailrunning hineingerutscht, nichts ahnend, dass es mir so viel Spaß machen würde.

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https://www.youtube.com/watch?v=SB61lbC0MCM

 

Die Zeit bis zum ZUT verging wie im Flug und dann war es auch schon so weit. Am 15.06 fuhren wir Nachmittags nach Grainau. Dort holten wir als erstes unsere Startunterlagen. Es waren so viele Läufer da, was mich sichtlich überfordere. Obwohl dieses Jahr mehr Läufer als je zuvor am ZUT teilgenommen hatten, lief alles geordnet und ohne Gedränge ab. Woran man merkte, dass Plan B Veranstaltungen in dieser Größe schon öfter organisiert hatte. Nachdem wir unsere Taschen ins Hotel gebracht hatten, gingen Dominik, Joshua, Stefano und ich ins Festzelt, wo sich auch der Start für den Ultratrail und das Ziel aller Läufe befand. Im Festzelt war die Pasta Party schon im vollen Gange. Während wir unsere riesen Portionen Nudeln aßen, durfte ich viele neue Leute kennen lernen, was mich sehr gefreut hat, da alle wirklich nett waren. Jeder in diesem Zelt hatte gute Laune und freute sich, bekannte Gesichter wiederzusehen. An der tollen Atmosphäre konnte man richtig merken, dass alle das Interesse am Trailrunning teilten.

Das Highlight an diesem Abend war jedoch die Eröffnungsfeier. Männer mit Peitschen standen auf den Tischen und peitschten im Takt. Anschließend kamen Kinder in traditioneller Kleidung in das Zelt und stellten die 50 verschiedenen Nationen vor, welche alle am Zugspitz Ultratrail 2018 teilnahmen. Als auch das Briefing vorbei war, gingen wir zurück ins Hotel, da bald schon der Wecker klingeln würde.

Um 5:45 Uhr klingelte also bei uns der Wecker und wir machten uns bereit für die bevorstehenden 25km. Um 6:30 Uhr gab es im Hotel Frühstück, welches um diese Zeit nur für Läufer angerichtet wurde. Um 7:15 Uhr starteten Benjamin und Felix beim Ultratrail im Festzelt in Grainau. Um 8:00 Uhr starteten Daniel und Matthias beim Supertrail XL in Ehrwald und um 9:00 Uhr war es dann auch für Joshua, Stefano, Dominik und mich soweit. Ich war so nervös und die zwei schlaflosen Nächte zuvor machten dies nicht gerade besser.

Joshua und Stefano starteten im vorderen Feld, Dominik und ich weiter hinten. Nach dem Startschuss starteten alle Läufer ins Rennen, während im Hintergrund das Lied „Highway to Hell“ lief. Dann ging es circa zwei Kilometer durch Garmisch- Patenkirchen und anschließend kam auch schon der erste Uphill und der hatte es in sich. Zwar war dieser nicht lang, dafür aber mit einer ordentlichen Steigung. Ein paar Läuferinnen und Läufer mussten hier schon Pausen einlegen, da die Hitze sie wahrscheinlich zu sehr schlauchte. Dominik ging voraus und gab das Tempo vor, damit wir ein paar Minuten vor dem cut off an der, für uns ersten, Versorgungstation ankommen würden. Meine größte Sorge vor dem ZUT war es, die cut off Zeiten nicht zu schaffen. Doch der kurze Downhill lief so gut, dass wir fast 30 min vor dem cut off an der v1 ankamen. An der Versorgungsstation füllten wir unsere Flaschen auf und aßen etwas. Ich war überrascht was es dort alles für Auswahl an Essen gab. Ich konnte leider nur ein paar Gurken mit einer ordentlichen Ladung Salz essen und ein Stück Wassermelone.

Nun kam der lange Uphill zur v2. Zuerst liefen wir noch auf einem Forstweg, dann aber ging es links ab auf den ersten Trail und mit einer angenehmen Steigung bergauf. Die Strecke war wunderschön und abwechslungsreich, da wir durch einen kleinen Fluss und Büsche sowie über Baumstämme klettern mussten. Wir schlossen uns einer Gruppe an und liefen im Entenmarsch immer weiter bergauf.
Dann endlich waren wir an v2. Meine Beine schmerzten ordentlich aber das war natürlich kein Grund sich länger als nötig an der Versorgungsstation aufzuhalten. Dann kam für mich das anstrengendste Stück, „die Schlaufe“. Ich musste mich wirklich die letzten Höhenmeter hochquälen. Glücklicherweise waren wir wieder circa eine halbe Stunde vor dem cut off, darum konnten wir, als wir dann endlich am höchsten Punkt waren, eine Pause einlegen. Ich erholte mich überraschend schnell und wir meisterten den Downhill ohne längere Gehpausen bis zur v3. Durch die Schlaufe wäre man eigentlich an der v2 erneut vorbei gekommen.

Doch um Staus durch die vielen Teilnehmer zu verhindern, gab es eine separate v3, was wieder auf die gute Organisation hinweist. An der letzten Versorgungsstation angekommen, machten wir nochmal kurz Pause. Wir waren 26 min vor dem cut off und zwischen uns und dem Ziel lag nur noch der Jägerstaig. Ich hatte wirklich Respekt, da der Jägerstaig technisch, vor allem für einen Anfänger, sehr anspruchsvoll ist. Doch es lief besser als gedacht.
Eins der schönsten Schilder während des Baistrails, war auf jedenfall das „5 km to go“ Schild. Ich war jedoch mit meinen Kräften am Ende und wir mussten deshalb das meiste der 5 km gehen. Die letzten Kilometer waren dann an der Straße entlang zum Festzelt. Mit letzter Kraft joggte ich ins Ziel nach 5 Stunden und 20 Minuten.
Ich konnte es nicht fassen, dass ich es wirklich geschafft habe und musste mit den Tränen kämpfen.

Der ZUT 2018 war für mich überwältigend und eine Erfahrung, die ich nicht mehr vergessen werde.
Die Strecke war wie gesagt abwechslungsreich und mit wunderschönen Aussichten. Sie war in einem top Zustand und der Weg wurde gut markiert.
Ich möchte mich an dieser Stelle für die Unterstützung vor und während dem ZUT bei WeRun4Fun bedanken und vor allem bei Dominik, der wegen mir nicht nur auf eine längere Distanz, sondern auch auf eine bessere Zeit verzichtet hat.
Ich freue mich, dass ich dabei sein durfte und bin gespannt, welche Trails wir noch unsicher machen können.

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Hochkönigmann 2018 https://werun4fun.de/2018/06/hochkoenigmann-2018/ https://werun4fun.de/2018/06/hochkoenigmann-2018/#respond Thu, 07 Jun 2018 15:47:46 +0000 https://werun4fun.de/?p=2103 02.06.2018, Raceday am steinernen Meer. Der Hochkönigman ruft und WeRun4Fun antwortet. Unten aufgeführt, für die faulen Leser, die knackigen Pro und Contras zum Event. 😉   88km mit etwas mehr als 5.200 Höhenmeter stehen auf dem Programm. Ein echter Hammer für mich und meinen verschlafenen Saisonstart. Das letzte Jahr war es mau mit dem Training, berufliche und private Ziele hatten … weiter

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02.06.2018, Raceday am steinernen Meer.

Der Hochkönigman ruft und WeRun4Fun antwortet.

Unten aufgeführt, für die faulen Leser, die knackigen Pro und Contras zum Event. 😉

 

88km mit etwas mehr als 5.200 Höhenmeter stehen auf dem Programm. Ein echter Hammer für mich und meinen verschlafenen Saisonstart. Das letzte Jahr war es mau mit dem Training, berufliche und private Ziele hatten höhere Priorität – 2018 aber, da will ich angreifen. Warum also nicht gleich beim Hochkönigman beginnen?!

Maria Alm ist ein kleines, nettes Dorf umringt von grünen Hügeln und weiter entfernten gräulich weissen Riesen. Zwei Stunden vor Rennbeginn öffnet der Himmel seine Schleusen und es kommt runter was nur geht. Herrlich. Je widriger die Bedingung, umso größer die Herausforderung. 23.30 stehen Carsten, Mona, Matze und ich beim Briefing.

alle 4 noch guter Dinge 🙂

Wie bei allen Veranstaltungen üblich wird auf mögliche Änderungen verwiesen, die zu tragende Ausrüstung und viele mehr. Das Spiel kennen wir, ist nicht unser erstes mal. Ein großes Manko offenbart sich dann allerdings bei der Kontrolle der Pflichtausrüstung. So gut wie niemand wird wirklich überprüft. Wie immer können die Veranstalter die Läufer nicht rechtzeitig in die Box bekommen und so werden die wenigen Volunteers kurz vor Start unter einer Flut aus Läufern regelrecht begraben da diese in den Startbereich strömen. Das kann man besser machen, aber damit kämpfen alle Veranstalter.

Unser Tipp, viele Stunden vorher bereits die Pflichtausrüstung abprüfen und an unterschiedlichsten Verpflegungsstellen kurz abfragen. Kleiner, farbiger Kabelbinder an den Rucksack für „geprüft“ und weiter geht’s für den Läufer. Hat jemand an V1-V8 etwas nicht dabei – raus mit ihm/ihr. Das ärgert betroffene Läufer sicher so sehr, die laufen nie wieder ohne vollständige Pflichtausrüstung 😉

0:00 Uhr fällt der Startschuss und die 200 Läufer setzen sich in Bewegung. Wer hätte gedacht das es rund 50% der Läufer aus dem Rennen kegeln würde?! Aber dazu später mehr.

Feiner Regen und kühler Wind empfangen uns auf dem ersten Aufstieg, die Stirnlampen fangen die Regentropfen ein wie kleine Diamanten. Die Stimmung ist gut, es wird gelacht, die Beine sind locker. Einen ersten Hügel geht es hinauf und über einen schönen, fluffigen Trail laufen wir der 10km entfernten V1 entgegen. Carsten voran mit Wahnsinnstempo, ich hinterher. Matze in unserem Dunstkreis und Mona direkt an meinen Fersen. Wir fliegen durch die erste Verpflegung hindurch und direkt in den zweiten Anstieg der noch jungen Nacht. Wieder beginnt es zu regnen und dieses mal so richtig! Aus dem steilen Grashügel wird ein ätzendes Hindernis das sich weder Bergauf noch Bergab gut bewältigen lässt. Wir sinken teils bis zum Knöchel im Matsch ein und mit dem Regen kommt kurz darauf die Kälte. Bei KM 17 wäre ich bereit gewesen das Handtuch zu werfen. Nass, bibbernd und mit einer teuflischen Laune erreiche ich mit den anderen letztendlich die zweite Verpflegung. Schlotternd schlüpfe ich in alles was mein Rucksack her gibt und verfluche die spärlichen Markierungsversuche des Veranstalters. Sämtliche Kreidezeichen sind hinfort gewaschen, die Strecke nur noch durch weit voneinander entfernte Plastikbänder und Schilder gekennzeichnet. Aus den 85km sollten weit mehr als 90km werden, doch zu diesem Zeitpunkt wusste das noch keiner von uns.

Weiter den Berg hinauf, wir geben Vollgas um den Körper aufzuwärmen. Langsam aber sicher zieht es unsere Gruppe auseinander. Matze und ich voran, Mona und Carsten dahinter. Kurz vor dem Downhill sollten wir uns aus den Augen verlieren, eine Tatsache die den harten Cutoff-Zeiten geschuldet war. Zu V3 hin entwickelt das Rennen einen schönen Charakter. Ich hatte Glück, hatte einen Läufer aus dem Vorjahr an meiner Seite der uns trotz fehlender Markierung auf der Strecke hielt. Über und unter uns streunten die Läuferinnen und Läufer über die Trails des Hochkönigs. Alle auf der Suche nach dem richtigen Weg. Hatte man ihn letztendlich gefunden konnte man den Trail tatsächlich genießen!

Unterhalb des Hochkönigs laufen wir in die dritte Verpflegung ein, hier will  man nichts von den schlechten Bedingungen auf der Strecke wissen, noch das uns der Veranstalter aufgrund unterspülter Wanderwege mehrfach umgeleitet hat und unsere Cutoff-Zeit daher nach hinten versetzt wurde.

Keine Zeit sich daran aufzureiben, die Reserven werden aufgefüllt, es geht weiter Richtung Mühlbach. Ein kurzer Uphill über einen breiten Kiesweg, dann erst durch Nadelwälder und später ätzend lang über Asphalt hinab zur nächsten Verpflegung. Man darf sich die Frage stellen, warum laufen wir an all den Wäldern und Wiesen vorbei statt darüber hinweg? Die Oberschenkel danken es uns nach diesem Downhill. Mittlerweile hat es die Sonne hier und da zwischen den Wolken hindurch geschafft. Zeit an der Verpflegung die Klamotten zu wechseln oder besser gesagt die nassen, langen Klamotten wieder im Rucksack zu verstauen. Noch bevor wir den harten Anstieg am Schneeberg angehen sind wir von der Sonne und den drückenden Temperaturen trocken gebrutzelt. Auf nur 3 Kilometer geht es nun stabile 1.000 Höhenmeter hinauf, direkt unter dem Lift marschieren wir gen Gipfel. Für mich eine dankbare Passage und doch frage ich mich langsam – will man uns bewusst so hart rannehmen? Downhill über Asphalt, Direktanstieg den Berg hinauf? Puha! Egal, ich genieße das warme Wetter, liegt mir voll. Es gelingt mir an vielen anderen vorbei zu ziehen die in der Hitze regelrecht eingehen. Am Schneeberg angekommen treffen wir auf die Läufer eines weiteren Wettbewerbes, doch mehr als einen kurzen Plausch können wir uns nicht erlauben, wir wollen in die Wechselzone bei Kilometer 55. Raus aus den Klamotten und den zerrissenen Socken. Doch zuerst, ha! Wer hätte es gedacht? Downhill auf Asphalt!! Zum zweiten mal bürsten wir an Wald und Wiese vorbei und über harten Belag in Richtung Tal. Wie undankbar, wie schlecht gelöst.

Mona und Carsten noch gut gelaunt 🙂

In Dienten angekommen zittern die Oberschenkel von den schnellen, harten Metern. Dennoch, Matze und ich sind stolz. Jetzt noch 10 Kilometer den Berg hinauf, 10 darüber hinweg und ab ins Tal. Gedanklich sind wir fast schon im Ziel. Doch da hatten wir uns zu früh gefreut. Unserem Triathlet geht langsam die Power aus, egal – wir bestreiten den Wettkampf zusammen. Jacqueline schliesst sich uns an, ein Mädel, hart dass es kracht, absolviert das Event tatsächlich ohne die Hilfe von Stöcken. Ich bin beeindruckt! Zu dritt quälen wir uns den Berg hinauf in Richtung Kreuz. Abwechselnd pausieren wir, warten aufeinander. Teamspirit, Zusammenhalt, Spaß – ja, dafür steht „WeRun4Fun“. Wir Leben diese Werte denn keiner von uns bekommt Geld für eine schnelle Zeit. Zusammen quälen wir uns über den Grat. V7 war weit am Horizont zu sehen, doch dahin kommen? Ha! Eine Ewigkeit. Von dort über den Grat zu V8 hätte ein einzelner Aufstieg sein sollen – 5 oder 6 Anstiege mit in  Summe 450 Höhenmetern sollten es werden. Nicht viel und auch kein harter Trail. Doch nach stundenlanger Quälerei, einer schlaflosen Nacht, einem hitzigen Tag und schwindenden Kräften – da fällt es schwer zu genießen. An V8 angekommen sind wir alle gefrustet. Dieses Event verwandelte sich mehr und mehr zu einem Albtraum. Die Krönung? Der Downhill von V8! Kurz durch den Wald, dann auf Kies und letzten Endes wieder … über Asphalt. Wer hätte es gedacht?!

endlich im Ziel 🙂

Im Ziel angekommen fühlen wir uns taub und leer. Die Freude über ein erfolgreiches Finish schafft es nicht die trüben Gedanken über diesen Lauf zu vertreiben. Der Hochkönigman macht den Eindruck als wolle er bewusst Härte ausstrahlen, dabei lässt er die Möglichkeit aus in vollem Glanz zu erstrahlen. Man glaubt, der Veranstalter wolle dem Läufer mit jedem Schritt über Asphalt aufzeigen wie unerbittlich dieses Event ist, hier kommen wir nochmal kurz zurück zum Start. 200 Läufer haben sich auf den Weg gemacht. 100 kamen an. Wir selbst raten daher von einer Teilnahme ab. Andere Events sind empfehlenswerter weil schöner, besser organisiert und (und das ist das wichtigste) um einiges besser zu genießen!

das haben wir uns verdient 🙂

Natürlich, dieser Bericht ist absolut subjektiv und andere mögen meiner Sicht der Dinge widersprechen. Euer gutes Recht und jedem seine Meinung. Ihr dürft nächstes Jahr wieder starten, uns zieht es auf andere Trails.  😉

 

Gerne freuen wir uns auch in den Kommentaren über eure Erfahrungen 🙂

 

 

Pro:

–          Wunderschöner Abschnitt an der linken Flanke des Hochkönigs. Wellige Trails, spitze zu laufen!

–          V6 bis V8, den Berg hinauf und über die Hügel und den Grat hinweg – leider geil, zu schade das man bis dahin schon 70km in den Beinen hat und es kaum mehr genießen kann.

–          Interessantes Iso, schmeckt erstaunlich gut, schlägt ein wie eine Bombe – Kompliment!

 

 

Contra:

–          Streckenmarkierung nach Regen mangelhaft und teils unauffindbar.

–          Keine Vorläufer die Streckenabschnitte prüfen und/oder ausbessern/nachmarkieren

–          Nicht eingewiesenes Personal an den Verpflegungen – Informationen über fehlende Markierungen
wurden mit Schulterzucken abgetan.

–          Keine medizinische Verpflegung on Trail, nur an Verpflegungsstellen.

–          Viel unnötiger Asphalt.

–          Viele Höhenmeter in nicht alpinem Gelände (Grashügel, Verschwendung!)

–          Schlechte Kontrolle der Pflichtausrüstung!

 

by Daniel B.

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