We Run 4 Fun https://werun4fun.de Tue, 13 Nov 2018 15:05:08 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.9 https://werun4fun.de/wp-content/uploads/2017/05/cropped-DSC_0006-1-32x32.jpg We Run 4 Fun https://werun4fun.de 32 32 Transalpine Run 2018 https://werun4fun.de/2018/09/transalpine-run-2018/ https://werun4fun.de/2018/09/transalpine-run-2018/#comments Fri, 28 Sep 2018 10:17:49 +0000 https://werun4fun.de/?p=2273 Transalpine Run 2018 – 7 Days 2 Runners 1 Dream Nach 6x Transalpine dürfte es doch routiniert laufen? Nein, denn der TAR bietet immer was neues.   Bereits zum 6. Mal ging es dieses Jahr für mich an den Start des Transalpine Run. Eigentlich sollte man ja glauben, dass er auf Dauer etwas eintönig werden könnte, aber so ist es … weiter

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Transalpine Run 2018 – 7 Days 2 Runners 1 Dream

Nach 6x Transalpine dürfte es doch routiniert laufen? Nein, denn der TAR bietet immer was neues.

 

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https://www.youtube.com/watch?v=5bFAiEHUR7Y&t=673s

Bereits zum 6. Mal ging es dieses Jahr für mich an den Start des Transalpine Run. Eigentlich sollte man ja glauben, dass er auf Dauer etwas eintönig werden könnte, aber so ist es nicht….

Zuerst war es so geplant wie 2016. Alle 4 Klöppel-Brüder sollten gemeinsam an den Start gehen. Aber leider hatte unserWeRun4Fun-Team dieses Jahr eine richtige Pechsträhne…

Zuerst hatte Marc einen Muskelfaseriss, gefolgt von einem Spiralbruch am Arm, Joshua hatte einen Motorradunfall und Dome riss sich alle Bänder im linken Fuß, nur das Syndesmosesband war nicht ganz durch.
Zu guter Letzt brach sich Sebastiens eigentlicher Partner sein Bein, am gleichen Wochenende wie Dome sich seine Verletzung zuzog….

Glücklicherweise fand Urte mit Patrick schnell einen Ersatz für Dome. Dani (Marcs ursprünglicher Partner) und Carsten (Joshuas ursprünglicher Partner) ergänzten sich zu einem 1A Team und auch Sebastien fand noch einen Ersatz. Lediglich Tizi und ich durften, glücklicherweise, wie geplant an den Start gehen 🙂

Gut… Etwas Routine gab es dann doch : Das Packen der Tasche läuft in der Zwischenzeit problemlos ab 😀

Auf dem Weg nach Garmisch

Die Tage vor dem TAR vergingen durch den Hausbau (leider) viel zu schnell, sodass im Vorfeld noch gar kein richtiges Feeling aufkommen durfte. Das sollte sich jedoch nach unserer Ankuft in Garmisch schleunigst ändern. Gleich nach der Ankunft ging es zur Startunterlagenausgabe und ab da war der TAR wieder voll da. Die Vorfreude auf 7 Tage Spaß, Schmerzen, gute Laune und all die anderen verrückten Läufer war da 🙂

Und spätestens bei der Eröffungsfeier hat der TAR auch den letzten Teilnehmer verzaubert. Wenn die Fahnenkinder mit allen Flaggen der teilnehmenden Nationen die Bühne betreten und der TAR von Speaker Sven und den weiteren Verantwortlichen eröffnet wird, bekommt jeder das Feeling 🙂

 

Tag 1 – Garmisch –> Nassereith – ein Brett zum Start

Eigentlich ist der erste Tag beim TAR ein Tag zum Reinkommen in den Lauf, aber dieses Jahr war alles ein wenig anders. Gleich am ersten Tag standen nicht nur über 2.400 HM zum Start auf dem Programm, sondern auch noch der erste Ultra mit knapp 44km.


Das Wetter war eigentlich perfekt zum Laufen, nicht zu warm, nicht zu kühl und bewölkt. Zwar nicht optimal für eine tolle Aussicht, doch besser als zu heiß 😉
Um 9 Uhr setzte sich der Tross in Bewegung. Anfänglich noch über Aspahlt und Fortswege ging es recht schnell ins Wettersteinmassiv. Während unsere drei anderen Teams weiter vorne liefen, reihten sich Tizi und ich hinten im Feld ein. Tizi, die erst kurz vor dem TAR eine 4-wöchige Radreise durch Taschikistan gemacht hatte, war läuferisch nicht so trainiert wie letztes Jahr. Was für uns aber (vorerst) kein Problem sein sollte 🙂 Nach einem schönen Wechsel von fluffigen, laufbaren Trails, harten An- und Abstiegen erhaschten wir nach gut 7-8 Stunden endlich den ersten Blick auf Nassereith.


Ganz schön lange und hart für eine erste Etappe dachten wir. Die letzten Jahre kam uns dies nie so extrem vor. Es sollte auch nicht das letzte Mal sein, dass diese Gedanken aufkamen.

Nach knapp 9:45h erreichten wir dann in Nassereith den ersten von sieben Zielorten.

 

Tag 2 – Nassereith –> Imst – let the Trails begin

Nachdem am ersten Tag, besonders anfänglich, noch nicht so viele tolle Trails zu erleben waren, so wurden wir am zweiten Tag dafür reichlich belohnt. Nach ein paar Metern hinaus aus Nassereith wurden wir alle auf einem schönen Singeltrail in Richtung des ersten Gipfels geschickt. Nachdem sich gestern das Feld durch das lange, flache Stück zu Beginn doch sehr auseinandergezogen hatte und wir oft und viel alleine unterwegs waren, machte der Aufstieg an dem Tag viel mehr Spaß, da sich ein große Schlange aus Trailläufern den Weg nach oben gemeinsam suchten.

Und durch die doch angenehme Etappenlänge von 27 Km und gut 1.300 HM war die Stimmung recht ausgelassen nach dem doch langen Vortag 🙂
Heute sollten die Läufer in einen ganz seltenen Genuß bei diesem TAR kommen: Bis 14/15 Uhr waren die letzten im Ziel und so hatten auch mal die “langsamen” Läufer etwas vom Tag  und Imst 🙂

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Als Tizi und ich nach gut 5h in Imst einliefen, gab es noch eine tolle Überraschung für mich: Tim aus NY hatte Kevin Haoud McDonald, welcher auf Werbetour für den TransrockisRun dabei war auf unser Team aufmerksam gemacht und so wurde ich von ihm eingeladen nächstes Jahr den TransrockiesRun mitzulaufen und für euch zu berichten und ein schönes Video zu machen 😀

 

Tag 3 – Imst –> Mandarfen – die Königsetappe

Noch wärend der gestrigen Etappe kam eine SMS mit der neuen Startzeit für den nächsten Tag: 6:30Uhr… So früh wie noch nie. Allen graute es vor den 51 Km und über 3.100 HM im Aufstieg.


Über das Cut Off machten wir uns an dem Tag keine Sorgen, denn das ist erfahrungsgemäß gefährlicher bei den kurzen Etappen. Die 51 km waren für Tizi doch ein Brett, die Ausdauer war durch das Radeln da, aber eine solche Distanz und die vielen Höhenmeter….


Heute war also besonders Teamwork gefragt. Im flachen machten wir gemütlich und ohne Stress Meter um Meter und im bergauf schob ich Tizi den Berg nach oben, um sie so viel wie möglich zu entlasten. Und es klappte perfekt! Wie ein Uhrwerk spulten wir den Tag durch und hatten sogar richtig Spaß, auch da sich langsam immer die gleichen Läufer/innen um einen gesellten. Besonders mit den Teams aus Kanada liefen wir viel umher 🙂

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Lediglich am Ende war der Spaß des Tages etwas weg. Gut 10 Km ging es leicht ansteigend einen Forstweg ins Ziel. Die Freude dies in gut 11:30h erreicht zu haben war dafür umso größer 🙂

 

Tag 4 – Mandarfen –> Sölden – die eigentliche Königsetappe

Gestern 51 Km und über 3.100 Höhenmeter, heute 28 Km gut 2.200 Höhenmeter im Aufstieg. Viele haben sich auf einen lockeren Tag eingestellt nach der eigentlichen Königsetappe gestern.
Start im Mandarfen, Berg hoch, rund um den Riffelsee, runter zur V1, hoch zum Rettenbachjoch und ab nach Sölden.
Aber alle, die den TAR kennen, wissen: So einfach wird es heute nicht…

Die wenigen, besonders für das hintere Feld, “laufbaren” Passagen sollten einige der Läufer/innen in Probleme mit dem CutOff bringen….
Auch der enge SingleTrail gleich nach Mandarfen kostete viele Zeit. Zwar liefen alle schön wie an einer Perlenschnur gekettet den Berg hoch, allerdings kostete es allen Zeit.
Umso schöner war es, dass die Rennleitung direkt gleich reagiert hat und den Cut an der ersten Versorgung verlängerte.

Hoch mit gut 15 min Vorsprung ging es raus aus V1 in dem Wissen, dass der Anstieg es ganz schön in sich hat, hetzte ich Tizi ein wenig. Ich wollte doch unbedingt mit ihr zusammen in Brixen ankommen, hat sie mir doch vor der 3. Etappe noch versprochen: Wenn wir zusammen in Brixen einlaufen, dann läuft sie nochmal den TAR mit mir!
Nicht nur die Luft wurde dünner, sondern auch das Zeitfenster. Umso dankbarer war ich, als wir kurz vor dem Rettenbachjoch die Meldung von unserer Bodencrew erhielten, der Cut würde abermals ein wenig verlängert und als dies auf der Strecke bestätigt wurde, fiel uns ein Stein vom Herzen. Jedoch nicht nur ein Stein…. sondern auch noch die GoPro-Kamera!

 

Meine FILME!!!!

Das war der erste Gedanke… An der Fixseilpassage kurz vor Ende des Aufstieges wollte ich nach einem kurzen Clip die GoPro in den Rucksack stecken und griff leider daneben. Wie in Zeitlupe fiel sie den steilen Hang nach unten und ich sah meinen TAR Film 2018 nur so “dahinfliegen”, hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Datei von der Karte heruntergeladen.
Glücklicherweise fiel die Kamera nach ca 60 Meter so gegen einen Stein, dass sie liegenblieb…
Also was machen? Ich lief ein paar Meter zurück und kletterte runter zu der Stelle, wo die Kamera lag. Tizi navigierte mich hierbei und so konnten zum Glück alle Filmchen gerettet werden.

 

Eine weitere Überraschung war dann noch der zusätzliche Aufstieg nach dem Stubai Gletscher. Auch hier hat der Streckenchef die Etappe nicht gleich gelassen wie noch zwei Jahre zuvor. Sondern wir mussten abermals einen kleinen Uphill in kauf nehmen ehe wir, vorbei an einem schönen Bergsee, in Richtung Ziel laufen durften.

Tag 5 – Sölden –> St. Leonhard – ab nach Italien

Langsam wurden die Teilnehmer müde. Die 4 Tage Laufen und der Stress zeigten sich langsam in immer mehr Gesichtern und immer mehr Läufer nutzten die OutdoorPhysios vor dem Start, um sich tapen zu lassen. Wegen Gewittergefahr und einer instabilen Wetterlage mussten wir uns heute schon um 7 Uhr auf den Weg übers Timmelsjoch machen. Tizi fragte mich noch auf den ersten Metern, was uns heute erwarten sollte. Ich erzählte ihr von meiner Erfahrung von vor zwei Jahren: Einmal hoch zum Timmelsjoch und dann einen ewig langen Downhill ins Ziel. Zumindest war es 2016 so, als sich Holger kurz vor dem Ziel den Zeh brach..


Aber eigentlich hätte ich nach dem letzten Tag etwas weniger Vergangenes erzählen sollen, hatte das Team um Martin Hafenmaier bisher noch keine Route so gelassen, wie sie vor 2 Jahren war und auch heute sollte dies beibehalten werden.
Aus einem Auf- und einem Abstieg wurden jeweils drei gemacht. Sollte aber für uns nicht zum Nachteil sein, da wir als Team Bergauf so stark sind, dass wir da die meiste Zeit auf das jeweilige CutOff herauslaufen konnten 🙂


Auch waren im Vergleich zu vor 2 Jahren ein paar echt tolle Trails dabei, welche den Tag etwas kurzweiliger machten 🙂
Aber das Highlight war natürlcih an diesem Tag die Querung des Timmelsjoch.

 

Tag 6 – St. Leonhard –> Sarnthein – die Killer V3

Der vorletzte Tag auf unserem Weg nach Brixen. Auch heute sollte es nochmals ein Wechselbad der Gefühle geben…
Nachdem Carsten von Tag zu Tag schon immer mehr Probleme mit seinen Knien und einer Erkältung bekommen hatte, konnte er sich zwar gestern gerade noch so durchkämpfen, doch heute war leider Schluss für ihn. Zwei Tage vor dem Ziel entschied er sich gegen das Shirt und für die Gesundheit! Und auch Urte musste aufhören. Auch sie hatte zu starke gesundheitliche Probleme um weiter laufen zu können. So mussten Dani und Patrick jeweils alleine an den Strat gehen…
Und auch bei Tizi und mir wurde es heute 2x richtig eng…

Unser Plan für heute war das anfänglich flache Stück gemühtlich durchzujoggen und Bergauf wieder Gas geben. So trieb ich Tizi erneut mit der Aussage an: V2 ist die Todes V, ab da wird es einfacher. Wenn wir die haben, sind wir Save….
Ein Trugschluss.

Soviel zur Routine nach 6x TAR….

V1 schafften wir mit 45 min Vorsprung und an V2 waren der Vorsprung über eine Stunde. Angekommen auf der Oberen Scharte machten wir noch ein paar Bilder, gingen den Downhill herab, sangen und hatten Spaß. Zu dem Zeitpunkt dachten wir, der Tag wäre geschafft.
ABER….. die ca. 3  Stunden bis zum Cut an V3, welche wir noch an der Oberen Scharte hatten, vergingen immer weiter. Die teils ausgesetzten Passagen ließen nicht all zu viel Geschwindigkeit zu…
Und dann waren es plötzlich nur noch 30 Min zum Cut… die Versorgung noch immer nicht in Sicht und vor uns ein Bergmassiv welches es zu Umrunden gab.. Langsam machte sich ein innerlicher Stress bemerkbar.
Ich gab Tizi den Hinweis, nun doch noch eine Schippe drauf zu legen. Tizi, die aufgrund des wenigen Bergtrainings den ganzen TAR schon über sich hinauswuchs, holte nochmals alles aus sich raus und auch die 2 Kanandier hinter uns machte ich darauf aufmerksam, dass es nun eng wurde.

Zwar bekamen wir kurz vor der Versorgungsstation die Meldung der Cut wäre aufgrund des stabilen Wetters aufgehoben. aber da wir keine offizielle Meldung von der Strecke hatten, liefen wir bis zur V3 weiter und erreichten diese sogar noch vor dem offiziellen Cut 😉

Leider zollte Tizi auf dem letzten Downhill ins Ziel für die letzten Tage und heute Tribut… die Oberschenkelmuskulatur machte so zu, dass an bergab kaum noch zu denken war. Die letzten Meter bergab stützte ich sie so gut es nur ging und versuchte sie mitzubremsen.

Die Freude, dass Marc mitsamt Familie kurz vor dem Ziel auf uns warteten, wurden getrübt von der Angst, dass Tizi morgen die gut 2.500 Meter im Downhill nicht mehr schafft, solch extreme Probleme hatte sie am Schluss.
Umso schöner waren aber die Tränen der Freude den heutigen Tag doch “überlebt” zu haben.

 

Tag 7 – Sarnthein –> Brixen – die Angst vor dem späten Aus….

Letzter Schritt auf dem Weg nach Brixen. Um 8 Uhr schickte uns der Streckenchef mit den Worten “genießt den Tag ” auf die Strecke. Zwar wurde am letzten Tag noch selten jemand wegen dem Zeitlimit aus dem Rennen genommen, aber sicher konnte man sich dennoch nicht sein.

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Sicher war ich mir zuvor auch nicht über den Start von Tizi an diesem Tag.
Bereits um 4 Uhr lag ich im Camp wach und hoffte, dass die Massage von Andi Wunder gewirkt hatte und Tizi heute an den Start gehen kann. Der erste Schritt zur Wunderbehandlung trat auch schon ein: Tizi wollte es versuchen. Sorge machten mir auch nicht die ersten 25 Km, sondern eher die letzten 10 km, kannte ich den Downhill ja noch von 2016 (AlpenX100 und TAR), denn der hatte es in sich. Wir spielten uns gut ein. Auf den ersten 15 Kilometern im Uphill schob ich sie abermals und bergab hielt ich sie am Rucksack fest, um so Druck von den Oberschenkeln zu nehmen und so schafften wir es tatsächlich gemeinsam als TEAM in Brixen üner die Ziellinie zu laufen 🙂

Trotz der 6 Teilnahmen zuvor war es ein Augenblick für die Ewigkeit. Die Anstrengung, die Angst vor dem Scheitern, die Freude über das geschaffte , meine Frau wieder zu sehen, welche dieses Jahr leider nicht mitkonnte…. Es ist ein solch unbeschreibliches, ungreifbares Gefühl und die größte Freude war natürlich mit Tizi mindestens noch einmal laufen zu dürfen;)

Danke an die beste Teampartnerin die es gibt. 14 gemeinsame Etappen hatten wir. Nie gab es auch nur eine Sekunde schlechte Laune, ab und zu mal etwas TrailTourrette von dir, aber wir hatten immer Spaß in den vielen gemeinsamen Stunden auf den Trails.

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DANKE dir!!

 

Was bleibt

Zuerst ist erstmal ein Loch am Sonntag nach der tollen Finisherparty. Kein Start, kein Taschenpacken, kein Laufen. All die tollen und netten Bekanntschaften gehen wieder ihren Weg in die Welt hinaus. Ob man sich jemals wiedersieht steht in den Sternen und für mich begann am Montag gleich wieder der Alltag. Das Haus will schließlich auch fertig werden, aber es bleibt jedes Mal aufs Neue ein Loch. Das Jahreshighlight ist vorbei.
Ein lachendes Auge auf der einen Seite eines der schwersten Teamrennen erneut geschafft zu haben und ein weinendes Auge, dass genau diese tolle Zeit schon wieder vorbei ist.

 

Ein Lob geht dieses Mal an den Streckenchef, der dieses Jahr wieder geniale Arbeit geleistet hat uns wieder was neues zu bieten. Es muss doch nicht jedes zweite Jahr die Strecke genau gleich bleiben. Ohne die Änderungen hätten wir viele schöne Trails nicht erleben dürfen. DANKE dafür .
Die Streckenänderungen machten sich auch bei den Höhenmetern bemerkbar, welche so über 16.000 betrugen, was die Route diesses Jahr zu einem der anspruchsvollsten TAR-Läufen der letzten Jahre machte.

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Einziges kleines Manko, wobei dies auch nur meine Meinung ist: Dieses Jahr waren es sehr viel sehr fordernde Downhills oft über Skipsiten , wobei alles perfekt zu machen ist unmöglich, weiß ich aus eigener Erfahrung selbst die Wege welche am schönsten sind bekommt man am wenigsten genehmigt…..

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Aber nun freuen wir uns auf die Trails4Germany in Blaubeuren, bei uns am 30.09. noch könnt ihr euch anmelden 😉

 

http://www.planb-registration.de/trails4germany2018/

 

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Pitz Alpine Glacier Trail 2018 https://werun4fun.de/2018/08/pitz-alpine-glacier-trail-2018/ https://werun4fun.de/2018/08/pitz-alpine-glacier-trail-2018/#respond Thu, 09 Aug 2018 17:53:07 +0000 https://werun4fun.de/?p=2260 Pitz Alpine Glacier Trail – 46km, 2900hm. Sabine, Mona und Luke haben sich vorgenommen den Gletschermarathon gemeinsam zu bestreiten. Am Samstag Morgen um 03:30Uhr klingelt der Wecker, nochmal alles checken, Race Outfit anziehen, ein paar Haferflocken mit viel Obst zum Frühstück und ab zum Start. Durch die erneute “Gepäckkontrolle” (hatte noch nie so viel Zeug dabei) in den Startbereich und … weiter

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Pitz Alpine Glacier Trail – 46km, 2900hm.

Sabine, Mona und Luke haben sich vorgenommen den Gletschermarathon gemeinsam zu bestreiten.

Am Samstag Morgen um 03:30Uhr klingelt der Wecker, nochmal alles checken, Race Outfit anziehen, ein paar Haferflocken mit viel Obst zum Frühstück und ab zum Start. Durch die erneute “Gepäckkontrolle” (hatte noch nie so viel Zeug dabei) in den Startbereich und schon wurde der Countdown angezählt. Die ersten Meter über Asphalt zum gewaltigen Start-Anstieg, der uns 1300hm, anfangs in Serpentinen, später ziemlich direkt zum höchsten Punkt der Strecke, bis auf 3070m führt. Leider waren wir im hinteren Starterfeld, konnten im Anstieg kaum überholen und waren somit gezwungen uns fast 2,5 Stunden für die ersten 8km Zeit zu lassen.

Dafür konnten wir in aller Ruhe beobachten, wie die Gipfel langsam in warmes rötliches Licht getaucht wurden, immer mehr Details zu sehen waren und der Tag begann. Leider war zu dem Zeitpunkt schon klar, dass es keine Top-Zeit wird und wir einfach gut durchkommen wollen. Nach der ersten VP war auch schon mit der Gletscherüberquerung das Highlight der Strecke zu meistern. Spikes angezogen und los geht’s, erst mit kleinen vorsichtigen Schritten, später dann normal laufend über das blanke Eis.

Ein etwas komisches, aber trotzdem super tolles Gefühl. Die nächsten 200Hm hoch zur Braunschweiger Hütte waren kein Problem, dagegen mussten wir den steilen Abstieg über die großen Felsbrocken langsam angehen. Die nächsten 2km der ersten Runde, von der Materialbahn der Hütte zum Startbereich könnten wir gut laufen. Nach 19km, den ersten Teil in 5 Stunden bewältigt, konnten wir Spikes und Stirnlampen im Dropbag zurücklassen und uns für die folgenden 700hm stärken. Weiter ging es auf der 26km Distanz, ersteinmal steil in Serpentinen durch den immer wärmer werdenden Wald nach oben. Luke fühlte sich gut und ließ die Mädels am Aufstieg ein wenig zurück.

Die letzten Meter dann wieder mit wundervolle Ausblick zum Gletscher, den wir am Morgen überquert haben. Oben angekommen noch ein kleines Stück zur Suna Alm und die nächste Labestation war erreicht. Ab da wieder zusammen unterwegs ging es zum Riffelsee und auf der Nordwest Seite langsam in ein kleines, schönes Tal hinauf. Nach ein paar Kilometern dann der U-Turn und weiter in Richtung Fuldauer Höhenweg. Dort angekommen begannen die ersten Problemchen.

Das Taschachhaus mit der nächsten Verpflegung schon in Sicht, aber noch über 7km entfernt bekam Sabine Knieschmerzen. Wir drosselten das tempo minimal und sie kämpfte tapfer und super weiter. Immer leicht bergauf, bergab, schlängelt sich der Höhenweg dahin. Vor dem letzten Anstieg der Strecke traf es Luke, die Energie war weg und die Entfernung zur Hütte wurde gefühlt nicht weniger. Dann aber nochmal eine Stärkung, mit der Auswahl aus Clif Bar Riegeln, Äpfeln, Bananen, Chips, Schokolade, Tomaten, Käse, und Cola, Apfelsaft, Wasser.

Also für jeden was dabei und das ganze mit einer Aussicht auf die Wildspitze und deren Gletscher. Nochmal 9 km warteten auf uns, aber nur noch ein kurzer Abstieg und danach ein gut laufbarer Schotterweg. Die letzten Meter ins Ziel wurden wie immer wieder schneller und wir konnten in unter 12 Stunden glücklich über die Ziellinie laufen und uns feiern lassen.

Die Landschaft ist spektakulär, die Trails zum Teil ziemlich technisch, für mich genau das richtige! Gestört haben mich die doppelten Ausrüstungschecks und deren Auflagen (aus meiner Sicht viel zu viel unnötiges Material). Aber alles in allem ein gut organisierter Wettkampf mit freundlichen Helfern und super Trails.

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Orobie Ultra Trail – Grand Trail Orobie https://werun4fun.de/2018/08/orobie-ultra-trail-grand-trail-orobie/ https://werun4fun.de/2018/08/orobie-ultra-trail-grand-trail-orobie/#comments Thu, 02 Aug 2018 16:55:20 +0000 https://werun4fun.de/?p=2238 Willkommen in Italien, willkommen beim GTO. Dem Grand Trail Orobie! Ben und Marc waren drei Jahre zuvor bereits hier und berichteten von harten und anspruchsvollen Trails… Ich und Dome wollten es wissen, also Laufschuhe an und ab! Mit dem Bus fahren wir gute 90 Minuten von Bergamo aus nach Carona, einem verschlafenen Nest umschlossen von grünen, idyllischen Hügeln. Über tausend … weiter

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Willkommen in Italien, willkommen beim GTO. Dem Grand Trail Orobie!

Ben und Marc waren drei Jahre zuvor bereits hier und berichteten von harten und anspruchsvollen Trails…

Ich und Dome wollten es wissen, also Laufschuhe an und ab!

Marc und Ben 2015

Mit dem Bus fahren wir gute 90 Minuten von Bergamo aus nach Carona, einem verschlafenen Nest umschlossen von grünen, idyllischen Hügeln. Über tausend Läufer sollen es angeblich sein, eine Zahl die man sich erst vorstellen kann wenn man den gewaltigen Startblock sieht. Mit etwas Verspätung werden wir ins Rennen geschickt und drehen zuerst eine Ehrenrunde durch das steile Carona. Der gewaltige Pulk an Läuferinnen und Läufern lässt sich nur schwer entzerren. Nochmals passieren wir den eigentlichen Start und gehen danach direkt in den Uphill. Nicht unbedingt anspruchsvoll steigen wir über Stock und Stein den Berg hinauf. Unsere italienischen Mitläufer schert dabei eine offizielle Markierung recht wenig.

Dauert es ihnen zu lange steigen sie quer durch die Fauna und Flora gen Gipfel. Abkürzer! So schimpft man das bei uns. Doch andere Länder, andere Sitten. Nach einer knappen Stunde im Aufstieg passieren wir einen wunderschönen Stausee, den ersten Checkpoint und folgen weiter wie bisher einem steinigen Trail hinauf zur Spitze des ersten Berges. Unsere südeuropäischen Freunde scheinen dabei ein gemütliches Volk zu sein, selbst in laufbarem Gelände lassen sie sich nicht hetzen und wandern. Überholen ist jedoch fast unmöglich, zu steil und ausgesetzt sind die Wege.

Endlich gehen wir in den Downhill und lassen die müde Wanderschaft hinter uns. Doch die Freude währt nur kurz. Dome knickt um und verletzt sich schwer. Der Knöchel nach wenigen Sekunden bereits dick. Später sollten wir erfahren das gleich mehrere Bänder gerissen sind und eine Zwangspause von schrecklichen 6 Monaten bevor steht. Den Teampartner nun ins Tal zu bekommen sollte ebenfalls ein Martyrium werden. Der Trail sehr anspruchsvoll, die Mitläufer nur selten kollegial und noch seltener in Englisch bewandert. Für weniger als drei Kilometer benötigen wir mehr als zwei Stunden. Großes Kompliment an meinen Partner der trotz schwerer Verletzung und großen Schmerzen Meter für Meter hinab stieg!

An Kilometer 14 angekommen und Dome in die Hand der Medicals abgegeben konnte das Rennen nun für mich beginnen. Das Feld wollte von hinten aufgerollt werden und nichts anderes würde ich die nächsten 10 Stunden machen. Ein erfolgreiches Finish war Pflicht nun da Dome auf 70km nicht mehr an meiner Seite war und Ben bei 140km ebenfalls hatte aussteigen müssen.

Man muss hier abermals hervorheben, die Trails des GTO sind tatsächlich… Trails! Ihr lauft zu Beginn einen Kilometer auf Asphalt, dann seht ihr ihn erst nach dutzenden Kilometern wieder. Dazwischen? Wald, Wiese, Stein, Kies – TRAIL! Sensationell. Anstrengend. Kräftezehrend. Unglaublich!

Der komplette GTO ist „wellig“ oft stürme ich in sehr technischen Downhills den Berg hinab und muss mich „offroad“ an sturen Italienern vorbei mogeln nur um wenige Meter später in einen knackigen Gegenanstieg zu stürmen. Ich stehe im Schweiss, mein Herz klopft bis zum Hals, die Fußspitzen tanzen über Felsen, Steine, Geröll und Wurzeln. Ich bin im Flow und die Kilometer schwinden dahin!

Die einzelnen Verpflegungsstellen sind fast ausschliesslich auf offiziellen Hütten und was dort geboten wird ist erstklassig! So stur und teilweise unerfahren die vielen Italiener sind die hier teilnehmen umso positiver bleiben mir die vielen Volunteers und Zuschauer in Erinnerung. Jeder jubelt, klatscht und strahlt dich an. Selbst im Mittelfeld der Läufer fühlst du dich wie ein Topathlet!

Das Essen welches ausgegeben wird lässt ebenfalls keinerlei Wünsche offen. Obst, Kuchen, Gebäck und Süßigkeiten gibt es überall und in Massen. Ich verzichte jedoch auf fast alles. Glaubt es mir, mehr als 2 Äpfel habe ich in meinen 15 Stunden nicht gegessen. Wie das geht? TAILWIND! Ja, es ist Werbung und ja, es gehört eigentlich nicht hier her. Aber tausenddanke an Anna und Peter die mir mit Ihrem Produkt bereits beim Stubai Ultra zu Flügeln verholfen haben … scheiss auf RedBull. Tailwind lässt fliegen.

Bis kurz vor Bergamo bleibt das Rennen auf einem unglaublich hohem Niveau! Mir gelingt es auf den letzten 20 Kilometern wieder ins Feld der Läufer vorzurücken und endlich beginnt auch ein Schlagabtausch auf der Strecke. Mit vielen der Mitläufern kann ich mich nun messen. Wir jagen uns gegenseitig über die Trails und zu meinem Vergnügen lasse ich einen Großteil meiner Verfolger hinter mir. So schlecht der Tag mit der Verletzung meines Partners begonnen hatte, so glorreich sollte er enden. Beflügelt von den schrumpfenden Kilometern und dem Talwind-Tiger-im-Tank erreiche ich die Altstadt Bergamos.

Stellt es euch vor … hohe Häuser, enge Gassen. Die gepflasterten Straßen sind glatt und abgelaufen von den Füßen tausender Touristen. Das Restlicht des Tages strahlt über eure Schulter, alles ist in warmes rot getaucht. Ihr wisst, es sind die letzten Kilometer. „FORZA!!“ „BRAVI!!!“ die Schreie dutzender Italienischer Zuschauer hallen verzerrt an den Gebäuden hinauf und euch entgegen. Hier wandert kein Läufer mehr, egal wie steil es die letzten Meter noch hinauf geht. Die Zuschauermassen werden größer und größer, Blitzlichtgewitter schlägt dir entgegen. Schliesslich hetzt du über einen großen Vorplatz auf eine Kathedrale zu. Das Crescendo der schreienden Masse ist nahezu ohrenbetäubend! Wenige Meter trennen dich noch von dem Innenhof des beeindruckenden Bauwerks. Dort kommst du schlitternd auf einem Podium zum Stehen. Vor dir wogt eine Masse aus begeisterten Zuschauern die dich feiern wie einen Helden. Dein eigenes Lachen ist kaum zu vernehmen während du dir deine 30 Sekunden verdienten Ruhm abholst. Das Brüllen eines Siegers entweicht dir und die Antwort des Publikums fährt dir lautstark bis in den Magen und lässt dich beeindruckt zurückweichen. Das ist der GTO!

Dieser Lauf ist eine Sensation in sich. Er ist schwer. Schwerer als ein z.B. ein Zugspitz 100. Aber er ist auch so dankbar und belohnend. Den Läufer erwartet hier eine wunderschöne Landschaft die fordert, viel nimmt aber auch gibt. Jubelnde Zuschauer und ein Zieleinlauf der einem König würdig ist! Wir kommen wieder. Mit Sicherheit.

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4Trails – Come back https://werun4fun.de/2018/08/4trails-come-back/ https://werun4fun.de/2018/08/4trails-come-back/#respond Wed, 01 Aug 2018 14:20:36 +0000 https://werun4fun.de/?p=2234 Nach 3 Jahren Pause kommen die 4Trails mit einem neuen Konzept zurück! 2019 werden wir euch direkt von diesem neuen Event berichten 😉   Die 4Trails kommen, nach 3 Jahren Pausen, mit einem neuen Konzept zurück. Kurz es geht in 4 Jahren á 4 Etappen bis ans nördliche Ufer des Gardasee 🙂 Hier die Pressemeldung von PlanB: 4 TRAILS reloaded … weiter

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Nach 3 Jahren Pause kommen die 4Trails mit einem neuen Konzept zurück!

2019 werden wir euch direkt von diesem neuen Event berichten 😉

 

Die 4Trails kommen, nach 3 Jahren Pausen, mit einem neuen Konzept zurück.
Kurz es geht in 4 Jahren á 4 Etappen bis ans nördliche Ufer des Gardasee 🙂

Hier die Pressemeldung von PlanB:

4 TRAILS reloaded –  auf dem Weg zum Gardasee!

 

Pressemeldung, München den 1. August 2018

 

Die legendären 4 TRAILS sind wieder zurück. Drei Jahre nach der letzten Auflage im Juli 2015 steht fest: Es geht weiter mit dem einzigartigen Etappenlauf vom 10. bis 13. Juli 2019. Los geht’s in Seefeld, drei Tage später ist das Ziel in Imst erreicht. Auf die Teilnehmer*innen wartet ein völlig neues Konzept mit kürzeren Etappen und einem eigenen Angebot für Hiker. Das große gemeinsame Ziel: in vier Jahren den Gardasee erreichen. Wie das geht? Ganz einfach. Auf die Athleten wartet jedes Jahr eine neue Streckenführung, denn der nächste Start erfolgt immer im Zielort der vorangegangenen Route. Genau das ist das Alleinstellungsmerkmal der neuen 4 TRAILS. Anmeldestart ist am 25. Oktober, die Teilnehmerzahl ist auf insgesamt 700 limitiert.

 

Die Nachfrage war enorm. Zahlreiche Athleten und Athletinnen hatten immer wieder ihr riesiges Interesse an einer Neuauflage der 4 TRAILS bekundet. Der Etappenlauf, der von 2011 bis 2015 fünfmal ausgetragen wurde und im Juli 2015 mit dem Sieg des Spaniers Miguel Ortega Caballero in Maria Alm (Österreich) sein vorläufiges Ende fand, genoss in all den Jahren ein enormes Ansehen in der Trailrun-Community. Die 4 TRAILS  hatten eine ganz eigene Dynamik, einen ganz speziellen Charakter entwickelt. Vier Tage lang auf sich allein gestellt, niemand, der einen motivierte, allein mit den Schmerzen. Für einige etwas zu anspruchsvoll, zu extrem, zu schmerzhaft, zu lang.

Wenn die 4 TRAILS vom 10. bis 13 Juli 2019 wieder ihren Platz im Wettkampfkalender finden, wird vieles davon erhalten, aber auch manches neu sein. Ganz wichtig: Die vier Tagesetappen werden kürzer und kompakter sein, mit Längen zwischen 23 und 26 Kilometer pro Tag mit gut 1.300 bis 1.800 Höhenmeter im  Auf- und Abstieg. Die 4 TRAILS sind somit der perfekte Einstieg für Trailrunner in die Welt der Etappenrennen. Für die Wanderer, die ohne Renn-Wertung auf die Strecke gehen, eine echte sportliche Herausforderung, also die ideale Mischung.

 

Die Etappenorte für die erste Teil-Etappe auf dem Weg zum Gardasee stehen fest. Nach dem Start in Seefeld (10. Juli) geht’s in die Leutasch. Höhepunkt des Tages ist der Aufstieg durch das Skigebiet Rosshütte zum 2.062 m hohen Seefelder Joch mit Blick auf das Karwendel Gebirge.

Die zweite Etappe führt von Leutasch nach Wildermieming. Die Strecke geht entlang des Ganghofer-Weges zur Gaistalalm, hinauf zur Niederen Munde (2.059 m), hinunter über den Hintereggensteig bis zur Neuen Alplhütte und weiter auf panoramareichen Wegen, vorbei an Kapellen und Hütten bis ins Ziel nach Wildermieming.

Drei Joch-Überquerungen müssen am dritten Tag bewältigt werden. Auf dem Weg nach Nassereith führt die Strecke hinauf zum Stöttltörl (2.036 m), zum Hölltörl (2.163 m) und zum Marienbergjoch (1.789 m).Vom Aussichtspunkt Adlerhorst führt der Trail dann steil bergab ins Ziel nach Nassereith.

Auf der Schluss-Etappe von Nassereith nach Imst geht es noch einmal hoch hinauf. Zuerst führt die Strecke bergauf durchs Gafleintal zur Gafleinhütte und weiter zum Sinnesgatter. Es wartet eine spektakuläre Aussicht ins Tegestal und hinüber zum Tschirgant, dem Hausberg von Imst. Nach dem beeindruckenden Alpeleskopf (2.258m) geht’s durch das  Reissenschuhtal hinauf zum Grubigjöchl (2.023m). Vorbei an der Heiterwandhütte geht es steil bergab Richtung Tarrenz. Auf dem Weg ins Ziel passieren die Athleten das Schloss Starkenburg, ehe der finale Zielpunkt Imst erreicht ist.

 

Das eigentliche Highlight ist aber ohne Frage die Streckenführung, die sich jedes Jahr ändert, immer wieder neue Trails hervorbringt und neue faszinierende Landschaften bereit hält. Die Routen knüpfen alle aneinander an, so dass der Zielort des Vorjahres der Startort des aktuellen Jahres wird. In vier Jahren soll so das Endziel erreicht sein. Die 4 TRAILS sollen die nördlichen Ufer des Gardasees erreichen. Außerdem startet alle zwei Jahre erneut die „Reise“ an den Gardasee in Seefeld. Damit auch jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer nach dem 1. Abschnitt die Chance hat, seinen Weg nach Italien in den Folgejahren weiterzuführen, gilt eine Startplatzgarantie für das 2. Jahr. Weitere Angebote im Rahmen der gesamten vierjährigen Route: Nach Absolvierung von Jahr 1 und 2, erhalten die Teilnehmer*innen zusätzlich 15%, nach Teilnahme in den Jahren 1, 2 sowie 3 gelten 25% für das vierte Jahr.

Ein späterer Einstieg ist auch möglich, denn alle zwei Jahre startet in Seefeld die Reise an den Gardasee erneut.

 

Wann startet die Anmeldung? Am 25. Oktober ist es soweit und nach der langen Pause kann man sich endlich für die Neuauflage der 4 TRAILS anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 700 Teilnehmer*innen begrenzt.

 

Mehr Informationen auf https://4trails.net/

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Zugspitz UltraTrail –> Basetrail https://werun4fun.de/2018/06/zugspitz-ultratrail-basetrail/ https://werun4fun.de/2018/06/zugspitz-ultratrail-basetrail/#comments Tue, 19 Jun 2018 19:45:21 +0000 https://werun4fun.de/?p=2117 Zugspitz UltraTrail –> Basetrail Mein Weg vom Nichtläufer zum Basetrail by Nika Speidel Der ZUT 2018 aus der Sicht eines Trail-Neulings: Es war im September 2017 nach den Trails for Germany in Blaubeuren, als ich zu Dominik sagte, dass ich auch gerne mal an solch einem Event teilnehmen würde. Als er dann meinte, dass im Juni 2018 wieder der Zugspitz … weiter

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Zugspitz UltraTrail –> Basetrail

Mein Weg vom Nichtläufer zum Basetrail by Nika Speidel

Der ZUT 2018 aus der Sicht eines Trail-Neulings:

Es war im September 2017 nach den Trails for Germany in Blaubeuren, als ich zu Dominik sagte, dass ich auch gerne mal an solch einem Event teilnehmen würde. Als er dann meinte, dass im Juni 2018 wieder der Zugspitz Ultratail stattfinden würde und wir dort den Basetrail laufen könnten, dachte ich, das sei ein Witz und sagte zu. Als Dominik mich dann des Öfteren zum joggen abgeholt hatte, wusste ich, das war sein Ernst!
So bin ich also in das Trailrunning hineingerutscht, nichts ahnend, dass es mir so viel Spaß machen würde.

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https://www.youtube.com/watch?v=SB61lbC0MCM

 

Die Zeit bis zum ZUT verging wie im Flug und dann war es auch schon so weit. Am 15.06 fuhren wir Nachmittags nach Grainau. Dort holten wir als erstes unsere Startunterlagen. Es waren so viele Läufer da, was mich sichtlich überfordere. Obwohl dieses Jahr mehr Läufer als je zuvor am ZUT teilgenommen hatten, lief alles geordnet und ohne Gedränge ab. Woran man merkte, dass Plan B Veranstaltungen in dieser Größe schon öfter organisiert hatte. Nachdem wir unsere Taschen ins Hotel gebracht hatten, gingen Dominik, Joshua, Stefano und ich ins Festzelt, wo sich auch der Start für den Ultratrail und das Ziel aller Läufe befand. Im Festzelt war die Pasta Party schon im vollen Gange. Während wir unsere riesen Portionen Nudeln aßen, durfte ich viele neue Leute kennen lernen, was mich sehr gefreut hat, da alle wirklich nett waren. Jeder in diesem Zelt hatte gute Laune und freute sich, bekannte Gesichter wiederzusehen. An der tollen Atmosphäre konnte man richtig merken, dass alle das Interesse am Trailrunning teilten.

Das Highlight an diesem Abend war jedoch die Eröffnungsfeier. Männer mit Peitschen standen auf den Tischen und peitschten im Takt. Anschließend kamen Kinder in traditioneller Kleidung in das Zelt und stellten die 50 verschiedenen Nationen vor, welche alle am Zugspitz Ultratrail 2018 teilnahmen. Als auch das Briefing vorbei war, gingen wir zurück ins Hotel, da bald schon der Wecker klingeln würde.

Um 5:45 Uhr klingelte also bei uns der Wecker und wir machten uns bereit für die bevorstehenden 25km. Um 6:30 Uhr gab es im Hotel Frühstück, welches um diese Zeit nur für Läufer angerichtet wurde. Um 7:15 Uhr starteten Benjamin und Felix beim Ultratrail im Festzelt in Grainau. Um 8:00 Uhr starteten Daniel und Matthias beim Supertrail XL in Ehrwald und um 9:00 Uhr war es dann auch für Joshua, Stefano, Dominik und mich soweit. Ich war so nervös und die zwei schlaflosen Nächte zuvor machten dies nicht gerade besser.

Joshua und Stefano starteten im vorderen Feld, Dominik und ich weiter hinten. Nach dem Startschuss starteten alle Läufer ins Rennen, während im Hintergrund das Lied „Highway to Hell“ lief. Dann ging es circa zwei Kilometer durch Garmisch- Patenkirchen und anschließend kam auch schon der erste Uphill und der hatte es in sich. Zwar war dieser nicht lang, dafür aber mit einer ordentlichen Steigung. Ein paar Läuferinnen und Läufer mussten hier schon Pausen einlegen, da die Hitze sie wahrscheinlich zu sehr schlauchte. Dominik ging voraus und gab das Tempo vor, damit wir ein paar Minuten vor dem cut off an der, für uns ersten, Versorgungstation ankommen würden. Meine größte Sorge vor dem ZUT war es, die cut off Zeiten nicht zu schaffen. Doch der kurze Downhill lief so gut, dass wir fast 30 min vor dem cut off an der v1 ankamen. An der Versorgungsstation füllten wir unsere Flaschen auf und aßen etwas. Ich war überrascht was es dort alles für Auswahl an Essen gab. Ich konnte leider nur ein paar Gurken mit einer ordentlichen Ladung Salz essen und ein Stück Wassermelone.

Nun kam der lange Uphill zur v2. Zuerst liefen wir noch auf einem Forstweg, dann aber ging es links ab auf den ersten Trail und mit einer angenehmen Steigung bergauf. Die Strecke war wunderschön und abwechslungsreich, da wir durch einen kleinen Fluss und Büsche sowie über Baumstämme klettern mussten. Wir schlossen uns einer Gruppe an und liefen im Entenmarsch immer weiter bergauf.
Dann endlich waren wir an v2. Meine Beine schmerzten ordentlich aber das war natürlich kein Grund sich länger als nötig an der Versorgungsstation aufzuhalten. Dann kam für mich das anstrengendste Stück, „die Schlaufe“. Ich musste mich wirklich die letzten Höhenmeter hochquälen. Glücklicherweise waren wir wieder circa eine halbe Stunde vor dem cut off, darum konnten wir, als wir dann endlich am höchsten Punkt waren, eine Pause einlegen. Ich erholte mich überraschend schnell und wir meisterten den Downhill ohne längere Gehpausen bis zur v3. Durch die Schlaufe wäre man eigentlich an der v2 erneut vorbei gekommen.

Doch um Staus durch die vielen Teilnehmer zu verhindern, gab es eine separate v3, was wieder auf die gute Organisation hinweist. An der letzten Versorgungsstation angekommen, machten wir nochmal kurz Pause. Wir waren 26 min vor dem cut off und zwischen uns und dem Ziel lag nur noch der Jägerstaig. Ich hatte wirklich Respekt, da der Jägerstaig technisch, vor allem für einen Anfänger, sehr anspruchsvoll ist. Doch es lief besser als gedacht.
Eins der schönsten Schilder während des Baistrails, war auf jedenfall das „5 km to go“ Schild. Ich war jedoch mit meinen Kräften am Ende und wir mussten deshalb das meiste der 5 km gehen. Die letzten Kilometer waren dann an der Straße entlang zum Festzelt. Mit letzter Kraft joggte ich ins Ziel nach 5 Stunden und 20 Minuten.
Ich konnte es nicht fassen, dass ich es wirklich geschafft habe und musste mit den Tränen kämpfen.

Der ZUT 2018 war für mich überwältigend und eine Erfahrung, die ich nicht mehr vergessen werde.
Die Strecke war wie gesagt abwechslungsreich und mit wunderschönen Aussichten. Sie war in einem top Zustand und der Weg wurde gut markiert.
Ich möchte mich an dieser Stelle für die Unterstützung vor und während dem ZUT bei WeRun4Fun bedanken und vor allem bei Dominik, der wegen mir nicht nur auf eine längere Distanz, sondern auch auf eine bessere Zeit verzichtet hat.
Ich freue mich, dass ich dabei sein durfte und bin gespannt, welche Trails wir noch unsicher machen können.

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