Ninas 100k of Innsbruck

Los ging es in Innsbruck um 23:10 in Startblock B. Sie mussten dass Starterfeld in 2 Gruppen einteilen. Los ging es gleich Richtung Telfes wo ich mich mit den ersten Läufen gleich mal verlaufen habe, da dort der Weg nicht eindeutig ausgeschildert war. Aber selbst Schuld. Haben dann ca 10 Minuten später den richtigen Pfad gefunden und waren on Track. Leider haben uns, ich muss es so sagen, die etwas langsameren überholt, da sie den richtigen Weg gelaufen sind und so hing ich hinten dran. Die Wege waren so süß und schmal, dass man fast nicht vorbei konnte und so hat es sich bis vp1 gezogen, das waren ca 2 1/2 Stunden. Das hat mich in meiner Motivation sehr gedämpft und ja so kam es, dass ich gleich bei Km 8 keine Lust mehr hatte (ambitionierte Läuferin 😂 ) hatte einen Bekannten gleich zu Anfang getroffen, der das Rennen gerettet hat, da ich mir nicht die Blöße geben wollte bei 17km aufzuhören 🙈.


Gut so ging es weiter bis zur vp2 über Wurzel und schmale Pfade im Licht der Stirnlampe, was ganz schön anstrengend ist, sag ich euch. Von dort an ging es hinunter Richtung Birgitz, dort war ich ca bei 38km und 5 Stunden 10 unterwegs. Jetzt gab es erstmal alles frisch aufgefüllt, inkl Brownies 🧁, Stirnlampe Akku getauscht und weiter. Im Kopf, dass die nächste VP4 bereits die Hälfte geschafft ist hat mich doch recht motiviert . Jetzt ging es erst Asphaltiert (was eine willkommene Abwechslung war) und dann steile Anstiege nach oben zur VP Kranebitten.

Hier waren echt schöne Wege durch den Wald aber in der Dämmerung, die Wurzel weiterhin echt taff. Kopf immer müder, denn die Dunkelheit schafft ganz schön. Aber die Hoffnung war in Sicht und langsam war es hell. Yeah endlich Halbzeit bei VP5 6 Uhr morgens. Hier wartete endlich trockene Wäsche und Verpflegung in meinem Beutel. Ganz flott umgezogen und eine Orange gegessen und weiter Richtung Höttinger Bild. Auf und ab im Wald und endlich Sicht es war so toll, außerdem musste doch mein Freund eingeholt werden. Leider bin ich dann an einem sehr steilen Stück im downhill echt heftig gestürzt, als ich jemanden überholt habe ( die gute Strecke wird selten freiwillig frei gemacht 🤣) kein Ding Krone gerade rücken weiter gehts.


Nächste VP wartete dann meine Schwiegermutter und die hatte die gute Mitteilung, dass ich nur noch 10 Minuten zum aufholen hatte und dann bin ich gerannt wie ne Wilde 😜 vorbei an Feldern, durch Hall, und hinauf zum Endgegnder Patscherkofel. Beine waren noch gut und der Kopf wollte auch. Durch wunderbar tolle Kinwälder, ganz toller weicher Waldboden, der den Beinen gut tat. Unnnnnd endlich sehe ich die lang ersehnte blaue Weste und pfeife.

Als sich mein Freund umdrehte waren wir tatsächlich überglücklich einander zu sehen, das war bei Kilometer 75. Das hat jetzt auch echt lange gedauert ca 10 Stunden. Zusammen mussten wir dann noch die letzten 1300 hm noch oben. Aber die waren echt fies, kniehohe Stiege und echt technischer Scheiß, Beine konnten die hohen Tritte beinahe nicht mehr machen 😂 aber bei der letzten VP Aldranser Alm war es quasi eine gemachte Wiesen… dachte ich.

Es waren schließlich noch knapp 16 km mit 1400 negativen Höhenmeter. So einen technische downhill, hab ich selten im Training gemacht und hat nochmal alles gekostet. Zur Belohnung ging dann bei den letzte 5km noch die Wade zu, so dass wir alle 500m anhalten und massieren mussten. Aber als dann der Zielbogen in Sicht war gab es kein halten mehr und es war geschafft. 104 km mit 4800hm 😅

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